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Schnelle Reaktion : Tempo-Kontrollen an Oelixdorfer Straße

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Anwohner klagen über zu schnelles Fahren - und haben damit schnell Erfolg.

von
erstellt am 31.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Sie wohnen an einem kleinen Stichweg oberhalb der Oelixdorfer Straße. Und sie erleben hautnah mit, was sie nicht erleben möchten: Es werde viel zu schnell gefahren, klagen einige Anwohner. Torsten Pingel (54) nahm sich der Sache an und Kontakt mit unserer Zeitung auf. Die Stadt reagierte prompt.

Es war nicht das erste Mal, dass Pingel die Verkehrslage zum Thema machte. Früher waren es die Schwierigkeiten bei der Ausfahrt aus dem Stichweg, die ihn und weitere 14 Parteien umtrieben: Es sei schlicht nichts zu sehen gewesen. Durch eine neue Parkregelung mit verkürzter Zone sei es besser geworden.

Doch Autos dürfen immer noch am Straßenrand stehen. Das sieht Pingel ein, die Folge sei allerdings, dass Fahrzeuge aus Richtung Oelixdorf besonders rasant die parkenden Autos zu passieren versuchten. „Um 6 Uhr geht das Gerase hier los“, bestätigt Hermann Schröder (74). „Und abends ab 8 Uhr ist hier nur noch Gehupe“, ergänzt Petra Struve (46).

Die meisten, die aus Oelixdorf kämen, seien eher mit Tempo 65 bis 80 als mit 50 unterwegs, meint Pingel. Gerade erst habe er scharf bremsen müssen, um einen stadteinwärts fahrenden BMW vorbeizulassen. „IZ“ habe er auf dem Nummernschild noch erkannt, „mehr ging nicht, weil der so schnell war“. Und das in einem Bereich, in dem häufig Kinder die Oelixdorfer Straße zum gegenüber liegenden Bolzplatz querten, sagt Ferdinand Krause (76).

Auf die Anfrage unserer Zeitung im Rathaus antwortet Stadtsprecher Frank-Dieter Simon: Die Situation soll überprüft werden, „der Bürgermeister hat entschieden, dass wir dort Geschwindigkeitskontrollen machen“. Mit Kreis und Polizei sei dazu bereits Kontakt aufgenommen worden. Wann es los geht, steht nicht fest, aber Torsten Pingel hört die Nachricht gern: „Super!“

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