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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 00:54 Uhr

Tempo in der Feldschmiede

vom

Wieder Betrieb auf der Fielmann-Baustelle / Fertigstellung im Frühjahr 2014

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2013 | 02:25 Uhr

itzehoe | So mancher fragte sich bereits: Wann geht es denn hier weiter? Zumindest gefühlt herrschte eine ganze Weile Stillstand auf der Fielmann-Baustelle in der Feldschmiede. Seit dieser Woche wird wieder gearbeitet - und in den kommenden Monaten das Tempo deutlich angezogen.

So lang war der Stillstand in Wahrheit nicht. Bis Ende Juni sei an der Gründung mit 38 Pfählen mit einer Länge von acht bis 15 Metern gearbeitet worden, so Marcus Diedrich, Diplom-Ingenieur und Architekt aus der Fielmann-Immobilienabteilung. Nahtlos sollte eigentlich der Rohbau beginnen, doch bei Genehmigungen und Statik taten sich einige Hürden auf. Abstimmungen liefen auch mit den Eigentümern der Nachbargebäude. Und zudem war es nicht leicht, für die Arbeiten Firmen zu engagieren, die nach Fielmann-Philosophie möglichst aus der Region kommen sollten. "Im Moment hat keiner Arbeitsmangel", sagt Diedrich. "Alle begründen das mit dem langen Winter", ergänzt Mathias Opitz, Architekt aus Hamburg und Bauleiter in der Feldschmiede.

So errichtet nun eine Firma aus Ostdeutschland den Rohbau. Zunächst bringt sie die mit Beton ausgegossenen Pfähle auf ein Niveau, damit darauf ein Rost aus Beton angelegt werden kann, das das Haus tragen wird. In drei Wochen soll das erledigt sein, danach wird ein Kran aufgebaut. "Dann geht es sukzessive nach oben", beschreibt Diedrich.

Für die Fortsetzung der Arbeiten war es "allerhöchste Eisenbahn", wie Opitz betont. "Wir müssen, bevor es richtig kalt wird, das Dach oben drauf haben." Sonst drohe ein Verzug um Monate. Schon jetzt sei man hinter dem Zeitplan, das solle aber kompensiert werden, sagt Diedrich. Bis zum Winter solle das Gebäude so weit hergestellt sein, dass der Innenausbau beginnen kann. Das dauere dann drei bis vier Monate, Fertigstellung wäre also im Frühjahr. Dann ist die Hebbelburg mit ihrem rechten Teil wieder vollständig und ein Hingucker. Denn, wie Diedrich unterstreicht: "Die Fassade sieht so aus, wie sie vorher auch war."

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