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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 09:13 Uhr

Teamgeist wichtiger als Top-Leistung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Conny Nimz und Uwe Münster sind die Vereinsmeister bei den Wilsteraner Kanuten

Hinter den Mitgliedern der Kanu-Gruppe Wilster (KGW) liegt eine erfolgreiche Saison. Deutlich wurde das bei der Jahresversammlung des Vereins, während der Vorsitzende Conny Nimz und die einzelnen Ressortleiter ihre Jahresberichte hielten und zur Diskussion stellten.

Im Rahmen ihrer Rückschau stellte die Vorsitzende heraus, dass die Saison 2014/2015 aus sportlicher Sicht ein aktives Jahr war. Zwar sei der Verein in der Rangliste des Landes-Kanuverbandes (LKV) von Platz sechs auf Rang neun zurückgefallen, doch das sei für die Vereinsarbeit nicht ausschlaggebend. Wichtiger als die absolute Leistung wäre, dass die Gemeinschaftsaktivitäten innerhalb der Kanu-Gruppe nicht zu kurz kämen, und da hätten die Wilsteraner mit Vereins- und Verbandsfahrten, Kentertraining und Gemeinschaftsveranstaltungen viel anzubieten. „Jeder soll nach seinen Bedürfnissen seinen Sport ausüben und Spaß an der Gemeinschaft haben.“

Die individuellen Leistungen erbrachten, dass zahlreiche Wilsteraner Kanuten die Bedingungen für die einzelnen Stufen des Wanderfahrerabzeichens im Deutschen Kanu-Verband erfüllt hatten. Während die Silber- und Bronze-Kandidaten bereits innerhalb der Jahresversammlung geehrt wurden, empfangen Jacob Nimz (Gold-Abzeichen) und Uwe Münster (Globus-Abzeichen) ihre Auszeichnungen am kommenden Sonntag im Rahmen des LKV-Verbandstages in Kiel.

Geehrt und mit Pokalen bedacht wurden die Vereinsmeister Conny Nimz (1688 Kilometer) und Uwe Münster (3708 km) bei den Erwachsenen sowie Pauline Struve (Jugendmeisterin/717), Leo Engel (Jugendmeister/732) und Hannes Horstmann (Schülermeister/610). Den Familienpokal sicherte sich die Familie Horstmann (3374).

Den Bericht des Bootshauswarts hielt Jan Ratjen. Er stellte heraus, dass rund zehn Bootshaus- und Anlagendienste angesetzt waren, die „im Verhältnis zur anstehenden Arbeit immer gut besucht“ waren. Dass die Wilster Au ein ideales Paddelrevier auch für Auswärtige ist, macht die Zahl der Übernachtungen im Bootshaus deutlich: „Wir hatten rund 50 Gäste.“ Montiert worden sei im Berichtszeitraum eine neue Schließanlage. Darüber hinaus wurde eine Wand im Clubraum instand gesetzt. Abgeschlossen seien auch die Montage der Dachrinne am Garagenneubau und das Verlegen einer Regenleitung. Für dieses Jahr geplant sind die Erneuerung der Elektroanlage im Bootshaus sowie Arbeiten an der Heizung und an der Uferwand der Bootseinstiegsstelle. Um die Kosten in vierstelliger Höhe zu dämpfen, werde viel in Eigenarbeit erledigt werden.

Doris Neumann und Jan Görbitz riefen als Wanderwarte zahlreiche Aktivitäten in Erinnerung – darunter mehrere Flussfahrten. „Rekordverdächtig“ sei die Beteiligung an der KGW-Verbandsfahrt auf der Wilster Au gewesen: 60 Kanuten trafen sich und paddelten vom Bootshaus zum Nord-Ostsee-Kanal und wieder zurück.

Das Besondere innerhalb der vergangenen Saison aus Sicht der Sprecher: „Wir konnten einige neue Gesichter im Verein begrüßen: Setareh, Roya, Reza, Mehran, Maria und Hamide stammen aus dem Iran und Afghanistan und haben Spaß am Paddeln.“

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erstellt am 01.Feb.2016 | 15:50 Uhr

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