zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 10:19 Uhr

Teamarbeit: Neunerdenkmal wieder schier

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 15.Aug.2014 | 05:00 Uhr

Es wurde 1925 mit Spenden aus der Bevölkerung errichtet und erinnert an die im ersten Weltkrieg gefallenen 378 Soldaten des Feldartillerieregiments Nummer 9: das „Neunerdenkmal“ auf dem Platz vor dem Propstenhaus in der Kirchenstraße. Zuletzt hatte es keinen guten Eindruck mehr gemacht, sah verwildert und ungepflegt aus.

„Es war zur Müllkippe verkommen“, sagt Erika Glamann vom Stadtmanagement. Mit verschiedenen Stellen vom Heimatverband bis zur Reservistenkameradschaft nahm sie Kontakt auf, doch so richtig zuständig sei keiner gewesen, erzählt sie. „Also haben wir beschlossen, dass wir uns selbst kümmern.“ Doch just an dem Tag, an dem das Stadtmanagement-Team mit Gartengeräten anrückte, war auch der Bauhof schon da und hat das Gelände schier gemacht.

„Wir haben nicht lange überlegt, wer zuständig ist, sondern einfach den Bauhof beauftragt, weil es negative Rückmeldungen aus der Innenstadt über den Zustand gab“, erklärt Heinz-Rüdiger George, Leiter der städtischen Umweltabteilung. Es habe eine Art Schwebezustand gegeben, weil eigentlich geplant war, das Denkmal an einen anderen Standort zu versetzen. Das sei aber nicht zustande gekommen. Eine grundsätzliche Regelung, wie der Bereich künftig aussehen soll, stehe noch aus.

Erika Glamann ist froh, dass das Denkmal wieder gepflegt ist. Das Stadtmanagement hat den Platz mit zwei bepflanzten Schalen aufgepeppt und wird auch künftig dafür sorgen, dass er sauber bleibt. Das Beispiel könnte Schule machen, hofft Erika Glamann: „Jeder kann vor seiner Haustüre etwas machen und nicht immer nur schimpfen.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen