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Norddeutsche Rundschau

22. August 2017 | 15:36 Uhr

Taufe in der Tonkuhle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zu einem ganz besonderen Gottesdienst hatte gestern die Itzehoer Gemeinde für Christus eingeladen: Bei Sonnenschein und angenehm erfrischender Wassertemperatur ließen sich die drei Gemeindemitglieder Johann Trede, Katja Trede und Ilja Morck in der Großen Tonkuhle taufen. Die Idee dazu hatte Andreas Arndt, der mit Tobias Weiler die drei Erwachsenen taufte. Weiler verglich die Taufe mit dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft: „Wir identifizieren uns mit der Nationalelf, die Deutschland repräsentiert.“ Genauso repräsentiere Jesus die Menschen und „nimmt ihre Schuld auf sich“.

Johann Trede durfte als Erster in das hüfttiefe Wasser an der Badestelle steigen. Seit seiner Kindheit habe er zwar an Gott geglaubt, erklärte er, habe aber „nie die Tragweite verstanden“. Erst mit etwa 50 Jahren „gingen die Lichter an“ und er habe gebetet und so sein Gewissen erleichtert. Nun, nach der Taufe, ist er „glücklich, ein Kind Gottes zu sein.“ Auch seine Tochter Katja Trede ließ sich taufen. Durch ihren Vater und eine Freundin sei sie zum Glauben gekommen, nun gehe es ihr besser. Seit einem Jahr ist sie Mitglied in der Gemeinde und wollte sich nun zu ihrem Glauben bekennen. „Einfach großartig“ fühlte sich Katja Trede nach dem Untertauchen im Wasser. „Zuerst hatte ich ein bisschen Angst, aber danach habe ich mich einfach befreit gefühlt“, erzählt sie.

Ilja Morck ging entschlossen ins Wasser, denn er wollte seinen „Glauben ganz klar bekennen“. Seit Jahren litt er an einer Krankheit, die nicht besser werden wollte. Als die Beschwerden plötzlich doch weniger wurden, führte Ilja Morck das auf „eine höhere Gewalt“ zurück. Also wollte er seinen Glauben auf eine Basis stellen und ließ sich taufen.

Alle drei kamen „erleichtert und erfrischt“ aus dem See wieder hinaus, um dann zum Gottesdienst im Gemeindehaus in der Sandkuhle zu gehen. Dort wurde noch gesungen und gemeinsam zu Mittag gegessen.

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