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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 14:06 Uhr

Landjugend : Tanzkurs für den Jubiläumsball

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Landjugend Steinburger Geest feiert 30-jähriges Bestehen. Gute Nachricht: Das Osterfeuer ist gerettet.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 22:00 Uhr

Eigentlich wollten sie im „Landhaus Looft“ nur ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Dann kam der Vorsitzende der Landjugend Steinburger Geest aber mit einer unerwarteten Neuigkeit heraus. Die wird vor allem die etwa 6000 Jugendlichen freuen, die in jedem Jahr kurz vorm Fest an Gründonnerstag das größte Osterfeuer der Region feierten. Das war durch den Einspruch eines Polizisten für die kommenden Jahre an diesem Tag verhindert worden (wir berichteten).

Nachdem die beiden Vorsitzenden Jan Lieske und Stefanie Albers in ihrer Eröffnungsrede vor über 100 Gästen die Geschichte der Landjugend in einem Film hatten Revue passieren lassen, den sie aus eigenem Material zusammen gestellt haben, gingen sie auf die kommenden Planungen ein. Ihr Hauptpunkt: Das durch den Einspruch von einem Polizisten in seiner bisherigen Form verhinderte Osterfeuer in Looft werde es weiterhin gehen, sagte Jan Lieske. „Es wird voraussichtlich um eine Woche vorverlegt“, kündigte er unter Applaus an. Dann verliert es zwar sein Alleinstellungsmerkmal an Gründonnerstag, ist aber in seiner bisherigen Form zumindest gerettet.

An diesem Abend ebenso anwesend: die beiden ehemaligen Gründer und ersten Vorsitzenden, Bernd Henken-Siefken und Petra Friedrichs. Ihnen haben sie zum Dank jeweils eine Blume und einen Gutschein überreicht. Auch die Mitglieder Sascha Suhr und Jördis Henke erhielten ein Geschenk. Sie hatten den extra für diesen Abend ins Leben gerufenen Tanzkurs geleitet.

In einer Ausstellung wurde darüber hinaus auf Plakaten und einer Bildergalerie sowie in zahlreichen Zeitungsartikeln der letzten vier Jahre die Geschichte der Landjugend noch einmal nachgezeichnet. „Es ist ein sehr gelungener Abend mit vielen Gäste und Gründungsmitgliedern, unter denen etwa zur Hälfte ehemalige Landjugendmitglieder sind“, freute sich Stefanie Albers. Die ehemalige Vorsitzende Petra Friedrichs freute sich: „Es ist schön, dass diese Landjugendgruppe seit 30 Jahren besteht. Da hat sich vor allem unsere Namensgebung bewährt, die sie nicht an einen Ort bindet, sondern Freiheiten über eine ganze Region belässt.“ Auch ihre Nichte arbeitet inzwischen im Vorstand mit. Nach dem Abendessen, zu dem sie sich Roastbeef, Kassler und geräucherte Putenbrust sowie Eis mit heißen Kirschen schmecken ließen, wurde zur Musik von DJ Eumel – in festliche Kleidung mit Ballkleid oder Anzug gehüllt – bis in die Nacht hinein getanzt. Das hatten die Teilnehmer ja zuvor in ihrem Tanzkurs gründlich geübt.

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