zur Navigation springen

Industrie Hautnah : Tage der offenen Tür in der Chemie

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Informationen, Mitmach-Aktionen und Musik: Viele Besucher schauten hinter die Kulissen im Brunsbütteler Industriepark.

„Industrie hautnah erleben“: Bereits zum achten Mal lud der Bayer Industriepark in Brunsbüttel Interessierte am Sonnabend zu einem Tag der offenen Tür ein. Neben Bayer MaterialScience nutzte auch die benachbarte Yara den Schautag, um sich der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Besondere Aufmerksamkeit genossen bei Bayer neben den vielzähligen Informationsständen und Mitmach-Aktionen vor allem die Werksrundfahrten sowie die Ausbildungsabteilung. Rund 60 Auszubildende und Ausbilder stellten in den Elektro- und Metallwerkstätten sowie im Chemie-Technikum die Ausbildungsberufe vor und beantworteten die Fragen der Besucher.

„Die heutigen Schüler sind gar nicht so schlecht wie der Ruf, der ihnen vorauseilt“, betonte Knut Pommerenke. Zwar gäbe es insbesondere im Bereich der Mathematik Defizite, jedoch hätten sich die Kenntnisse der Schüler ansonsten lediglich etwas verlagert, was jedoch oft verkannt werde, nahm der Ausbildungsleiter im Brunsbütteler Bayerwerk die Jugend vor der anhaltenden Kritik in Schutz.

Feuerlöschübungen der Industrieparkfeuerwehr, Gewinnspiele sowie musikalische Darbietungen der Brunsbütteler Gruppe „More than Skiffle“ rundeten die Veranstaltung ab.

„Der ‚Tag der offenen Tür‘ ist für uns immer wieder eine gute Möglichkeit, mit unseren Nachbarn im Umfeld unserer Standorte in einen Dialog zu treten und ihnen Wissenswertes aus der Welt der Naturwissenschaften und Technik zu vermitteln. Und dies in einem Rahmen, der neben Information auch viel Spaß und Unterhaltung verspricht“, freute sich Standortleiter Dr. Klaus Gebauer über die vielen Besucher.

Mit 220 Mitarbeitern und 29 Auszubildenden zählt auch die Yara mit zu den großen Arbeitgebern. Insbesondere durch die Entwicklung und Produktion von AdBlue, einer auf Harnstoff basierenden Flüssigkeit zur Nachbehandlung von Autoabgasen dieselbetriebener Motoren, hat sich das Unternehmen einen Platz auf dem Weltmarkt gesichert. „Heute sind wir Marktführer in diesem Bereich , aber auch von Mineraldünger und Industriechemikalien“, so Vetriebsleiter Thomas Lindemann. Derzeit ist die Nachfrage nach dem Produkt dermaßen groß, dass Überlegungen anstehen, erhebliche Investitionen vorzunehmen, um den Standort Brunsbüttel auszubauen.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 22.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen