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Norddeutsche Rundschau

19. August 2017 | 06:07 Uhr

SVI-Crew in Berlin locker auf Angriff

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Fünfte Regatta der Segel-Bundesliga ab heute auf dem Wannsee

Die fünfte Regatta der Segel-Bundesliga wird heute in Berlin gestartet. Auf dem Wannsee will die Crew der Seglervereinigung Itzehoe (SVI) ihren guten sechsten Platz in der Bundesliga-Tabelle verteidigen. „Wir wollen ein einstelliges Ergebnis heraussegeln“, sagt Steuermann Christian Soyka, der wie in zuletzt in Travemünde mit Sören Petersen, Moritz Burmester und Hinnerk Müller im Boot starten wird.

Fast täglich hat die SVI-Crew auf der Kieler Förde vor Laboe trainiert, um perfekt vorbereitet nach Berlin zu fahren. Um Starts üben zu können, fehlte jedoch ein zweites Boot. „Leider haben wir keine gemeinsamen Termine mit dem Kieler Yacht Club hinbekommen. Das ist schade, weil die Starts eben extrem wichtig sind“, so Christian Soyka. Auf dem Wannsee komme es wegen der ständig drehenden Winde aber vor allem auf die richtige Taktik an und da habe man zuletzt in Travemünde große Fortschritte gemacht. Dies sei auch ein Grund, für die Nominierung des gleichen Teams. „In Travemünde haben wir taktisch gut gesegelt, woran alle Crewmitglieder ihren Anteil hatten. Leider haben wir uns am letzten Tag aber zu sehr unter Druck gesetzt, nachdem es an den ersten beiden Regattatagen so super gelaufen war.“ Man wolle nun versuchen, mental wieder locker an die Sache heranzugehen. „Die Leistungsdichte ist enorm, so dass man ganz schnell hinten landen kann, ich bin aber zuversichtlich, dass wir auf dem Wannsee eine gute Rolle spielen können“, ist Soyka wie immer optimistisch.

Der Wannsee ist aufgrund vieler Winddreher ein extrem schwieriges Segelrevier, was selbst den Lokalmatadoren vom Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW), Berliner Yachtclub und Yachtclub Berlin Grünau immer wieder zu schaffen macht. Von einem Heimvorteil wollen die drei Hauptstadtclubs deshalb auch nichts wissen. „Wir haben höchstens einen psychologischen Vorteil, weil wir hier zu Hause sind“, sagt die Teammanagerin vom Gastgeber VSaW Anke Butzmann. „Man meint den Wannsee zu kennen, wird aber immer wieder eines Besseren belehrt.“

Die Schlussfolgerung daraus ist einfach: Überraschungen werden wie bei den vorangegangenen vier Regatten dieser Bundesligasaison auch in Berlin nicht ausbleiben. Vielleicht auch wieder durch das Itzehoer Team.

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erstellt am 19.Aug.2015 | 12:23 Uhr

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