zur Navigation springen

Streik am Nord-Ostsee-Kanal: Gewerkschaft in der Kritik

vom

Brunsbüttel | Der Nord-Ostsee-Kanal war auch gestern wegen eines Streiks an der Schleuse in Brunsbüttel für große Schiffe blockiert. Bis zu 150 Beschäftigte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in Brunsbüttel haben sich an dem Ausstand beteiligt. Der Streik in Brunsbüttel soll noch bis Sonntag dauern. Hintergrund des Ausstandes ist die geplante Umstrukturierung der WSV. Der Reform sollen nach Verdi-Angaben bundesweit 3000 der insgesamt 12 000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Mit dem Arbeitskampf will Verdi einen Tarifvertrag zur rechtsverbindlichen Absicherung der Beschäftigten erreichen. Als vollkommen überzogen und unverantwortbar kritisierte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) den Streik am Kanal und lehnt einen Tarifvertrag ab.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) indes beklagte gestern die Überbelastung der Beamten wegen der Überwachung der Sperrung der Rader Hochbrücke für Lkw. Notfalls müsse auch über eine Vollsperrung nachgedacht werden, so die GdP.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen