Nachtarbeit : Straße zum Fähranleger saniert

Die Spitze der Mittelinsel wurde zurückgebaut. Gleichzeitig setzte man einen niedrigen Bordstein, damit Pendler auf dem Fahrbahnteiler bei überfüllten Parkplatz ihre Autos abstellen können.
Die Spitze der Mittelinsel wurde zurückgebaut. Gleichzeitig setzte man einen niedrigen Bordstein, damit Pendler auf dem Fahrbahnteiler bei überfüllten Parkplatz ihre Autos abstellen können.

Erste Arbeiten in Glückstadt schnell beendet. Mit nächstem Bauabschnitt im September drohen Verkehrsbehinderungen.

shz.de von
30. Juni 2018, 07:00 Uhr

Die Straße zum Fähranleger wurde saniert und kaum einer hat es mitbekommen. Denn die Arbeiten fanden abends und nachts statt, um den Fährbetrieb nicht zu stören. Zuständig für die Deckenerneuerung ist der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV). Alles in allem wird die rund 1,2 Kilometer lange Gesamtmaßnahme nach Angaben des LBV rund 1,6 Millionen Euro verschlingen.

Bis auf wenige Tage, an denen der Fährverkehr auf der B 495 im Bereich Op de Wurt zwischen der Deichstöpe und dem Anleger tagsüber mit einer Baustellenampel geregelt werden musste, gab es sehr zur Freude von Fährchefin Hildegard BothWalberg keine Beeinträchtigungen. Es laufen noch Rest- und Markierungsarbeiten.


Kreuzung wird im September gesperrt

Im September folgt der etwa 650 Meter lang zweite Bauabschnitt zwischen der früheren Marinekaserne und der Deichstöpe. Allerdings wird es dann erhebliche Verkehrsbehinderungen geben. Denn die Kreuzung wird für den Verkehr aus Richtung Glückstadt und aus Richtung Blomesche Wildnis gesperrt. Gefahren wird nur über den Sperforkenweg und die Straße Op de Wurt hin zum Fähranleger.

Weil Lastwagen vor der Fähre auf einer langen Strecke warten, ist der alte Fahrbahnbelag in den vergangenen Jahren extrem beansprucht worden. Die starken Schäden müssen beseitigt werden – insbesondere an der Schnittstelle zur Wartespur.

Als Mitarbeiter der Firma aus Kiel in den ersten Tagen nach Einbruch der Dunkelheit loslegten, stand schnell fest: Das Verkehrsaufkommen ist bereits um 21 Uhr stark reduziert. „Weil die Einweiser des Fährbetriebes wartende Kunden professionell an der Baustelle vorbeigeführt haben, ging die Deckenerneuerung bei zwei Stunden mehr Arbeitszeit täglich flotter als erwartet über die Bühne“, freut sich der baustellenverantwortliche LBV-Mitarbeiter Karsten Rohweder.

Er erklärt, dass zunächst die alten, schadhaften Asphaltschichten in einer Tiefe von etwa zehn Zentimetern abgefräst und danach in zwei Lagen mit einer acht Zentimeter dicken Binder- sowie vier Zentimeter dicken Deckschicht wieder neu aufgebaut. Nur im Bereich des stark lädierten Aufstellbereiches musste der Asphalt wegen der tiefer gehenden Beschädigungen vollständig herausgenommen und erneuert werden.

Gleichzeitig wurde an der kurz vor dem Fähranleger stehenden Mittelinsel ein niedriger Bordstein gesetzt. Künftig werden in einem Teilabschnitt der Mittelinsel Autos parken dürfen. Darüber hinaus ist die Spitze des Fahrbahnteilers verändert worden, so dass Lastwagen beim Wenden oder Rangieren nicht mehr über die Grünfläche fahren müssen. Auch der parallel zur Straße verlaufende Rad- und Gehweg erhielt eine neue Asphaltdecke.



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