Umweltschutz : Stoffbeutel statt Plastiktüten: Kinder engagieren sich

Auf dem Wochenmarkt waren die Kinder mit ihren Stofftaschen unterwegs, mit dem Ziel ihre Umwelt ein Stück besser zu machen.
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Auf dem Wochenmarkt waren die Kinder mit ihren Stofftaschen unterwegs, mit dem Ziel ihre Umwelt ein Stück besser zu machen.

Um der Umwelt zu helfen, ziehen die Deich- und Elbbande durch Glückstadt und verschenkten Stofftaschen.

shz.de von
09. Juni 2016, 12:00 Uhr

„Stoff statt Plastik!“, rufen die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Elb– und Deichband. Die Zuschauer schmunzeln über die bunte Schar, die beladen mit ganz vielen Stofftaschen zwischen den Marktständen herum spaziert und Stoffbeutel gegen eine kleine Spende abgaben.

Die Kinder wollten gemeinsam etwas dazu beitragen, dass es der Erde besser geht. Plastiktüten bestehen häufig aus fossilen Rohöl, was die Vorräte endlicher Ressourcen weiter erschöpft. In Deutschland werden pro Kopf im Durchschnitt rund 70 Plastiktüten im Jahr genutzt. Viele nutzen sie mehrfach. Stoffbeutel sind dennoch die langlebigere Alternative. Wer einen Baumwollbeutel dabei hat, greift nicht so schnell zur Plastiktüte.

Die Stofftaschen der Jungen und Mädchen wurden von ihren Eltern aus bunten Stoffen genäht und von den Kindern mit vielen Farben selbst gestaltet. Über 60 Stofftaschen kamen in den beiden Kindertagesstätten der Familienbildungsstätte zusammen und wurden auf dem Wochenmarkt sowie im Edeka-Frauen Markt abgegeben. Dort hatten die Kinder bei den Blumen einen kleinen Tisch auf dem sie ihren Beutel präsentierten. Die Glückstädter waren großzügig und spendeten gern auch den einen oder anderen Euro mehr.

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