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Bauarbeiten auf A23 : Störbrücke wird nachts gesperrt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Drei Nächte lang wird der Verkehr umgeleitet. Der Landesbetrieb Straßenbau installiert Leitschwellen und Leitboys.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2015 | 04:50 Uhr

Nichts geht mehr in drei Nächten in der kommenden Woche. Zumindest nicht auf der Strecke der gerade im Bau befindlichen Autobahn 23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe Süd und Itzehoe West. „Wir müssen die Autobahn vorübergehend komplett sperren, weil wir sie sicherer machen wollen“, sagt Burkhard Kötter, stellvertretender Leiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Itzehoe. In beiden Richtungen werden die Fahrbahnen in den Nächten von Dienstag, 17. Februar, auf Mittwoch, 18. Februar, von Mittwoch, 18. Februar, auf Donnerstag, 19. Februar, und noch einmal von Donnerstag, 19. Februar, auf Freitag, 20. Februar, jeweils zwischen 20 und 5 Uhr voll gesperrt.

„Wir arbeiten extra nachts, damit die Autofahrer so wenig wie möglich belastet werden“, sagt Kötter. Der Verkehr wird von Itzehoe Süd über die B 77, die Konsul-Rühmann-Straße, Gasstraße, Brückenstraße und Lindenstraße zur A 23 umgeleitet. Autofahrer sollten den Schildern mit der Aufschrift U 135 folgen. In Richtung Süden weisen die Schilder mit der Aufschrift U 116 den Weg bis zur Auffahrt Itzehoe Süd.

In den Nächten werden die Arbeiter auf einer Länge von rund fünf Kilometern die Leitschwellen und Leitboys aufbauen, die Autofahrern die Orientierung erleichtern soll, so Kötter. Leitschwellen sind gelbe Trennschwellen, die auf den Mittelstreifen angebracht werden, die Leitboys sind klappbare rot-weiße Plastikwarnschilder, die alle paar Meter auf den Schwellen befestigt sind.

Auf der östlichen Störbrücke, über den der Verkehr bis zum Abschluss des 140 Millionen teuren Lückenschlusses der A 23 bis zum Jahresende geleitet wird, sind die Schwellen bereits an der Einfädelung zur Auffahrt Itzehoe West verlegt, reichen aber nicht bis an die Brücke heran. „Dort soll nachgebessert werden, ebenso wie auf der Südseite“, sagt Kötter. Die Schwellen werden bis zur Freigabe der westlichen Brücke im kommenden Winter bleiben. Nur ein etwa 100 Meter langer Streifen im Zuge der teilweise eingerüsteten Strombrücke bleibt ohne Leitschwellen. „Wegen des Gerüsts käme unser Winterdienst mit den Streufahrzeugen sonst nicht mehr durch“, sagt Kötter.

Der Aufbau der Schwellen habe direkt nichts mit dem tragischen Unfall Ende November zu tun als zwei Autos in der Baustelle frontal zusammenstießen und zwei Menschen starben, sagt Kötter. „Wir bemühen uns in Abstimmung mit der Polizei ohnehin immer, die Baustellen sicherer zu machen – deswegen diese Maßnahme.“

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