Stöfenpark: Sanierung 2012

Seenplatte: Bei Regen steht der Stöfenpark unter Wasser. Foto: SMF
Seenplatte: Bei Regen steht der Stöfenpark unter Wasser. Foto: SMF

35 000 Euro für Entwässerung im Haushalt eingeplant

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15. Oktober 2011, 08:05 Uhr

MARNE | An manchen Tagen gleicht die Anlage einem großen See - deshalb hatte sich der Bauausschuss in seiner vorigen Sitzung für die Sanierung des Stöfenparks ausgesprochen. Begonnen werden sollte mit der Entwässerung und Befestigung des Eingangsbereichs.

In der jüngsten Sitzung kamen an diesem Vorhaben nun Zweifel auf. "Der Zustand im Stöfenpark ist zwar nicht so toll, aber ich finde ihn nicht so wichtig wie die derzeitigen Probleme am Feuerwehrgerätehaus", sagte Dr. Klaus Braak (CDU).

"Das stimmt sicherlich. Aber irgendwann müssen wir einen Anfang machen und die Dinge in die Hand nehmen", betonte Bürgermeister Hans-Joachim Möller. Das habe der Ausschuss in vorherigen Sitzungen auch fraktionsübergreifend festgestellt.

"Eine Drainierung ist der Anfang für alles, was da noch kommen wird. Aber wenn wir die Basis nicht langsam mal anpacken, dann haben wir da bald einen kompletten See und keine Grünflächen mehr", sagte auch Bauauschuss-Vorsitzende Bettina von Borstel (KWV).

Auch Dr. Frank Häger (KWV) befürwortete die Sanierung: "Wir müssen das Ganze auch im großen Kontext sehen. Bei den Parksanierungen haben wir immer von drei Parks gesprochen. Nach dem Hintz- und dem Goethepark, die erfolgreich saniert wurden, ist jetzt auch der Stöfenpark an der Reihe."

Achim Olhöft (KWV) hofft, dass es ein positives Signal ist, wenn die Stadt mit der Sanierung beginnt. "Vielleicht finden sich Gönner, die sich mit Bürgerspenden oder sonstigen Hilfen beteiligen. Das hat uns auch bei der Sanierung des Goetheparks außerordentlich geholfen."

Die Befürworter setzten sich durch. Es wurde beschlossen, 35 000 Euro für die Entwässerung und die Befestigung des Eingangs im Haushaltsplan 2012 bereit zu stellen.

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