zur Navigation springen

Unterhaltungsprogramm : Stimmgewaltig und schwungvoll

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein vielfältiges Unterhaltungsprogamm gab es im Trichtergarten in Wilster mit Gesang, Tanz, Rock und einem Platzkonzert.

Mitten im Jahrmarktstrubel und doch am Rande des bunten Treibens – diese einmalige Atmosphäre gab es im Trichtergarten. Drei Tage lang verwandelte sich die kleine Grünanlage unmittelbar am Restaurant Trichter in eine Veranstaltungs- und Begegnungsstätte für Alt und Jung. Neben einer rund sechs mal vier Meter großen Bühne, ausgestattet mit professioneller Licht- und Tontechnik, zierten zahlreiche Tische und Bänke den Bereich neben dem historischen Gebäude. Vom Eröffnungstag bis einschließlich gestern bekamen die Jahrmarktsbesucher ein buntes Programm geboten.

Den musikalischen Auftakt übernahm der Spielmanns- und Fanfarenzug Wilster mit einem Platzkonzert. Unter den zahlreichen Zuschauern hatten sich unter anderen Lothar und Marlies Michelchen samt Tochter Monika gemischt. „In diesem Jahr haben wir leider das Einläuten verpasst, da wir eine falsche Uhrzeit hatten. Das ist aber nicht so schlimm. Wir freuen uns schon auf die vielen Darbietungen hier“, sagte Lothar Michelchen, der aus dem Ruhrpott angereist war. Seit mehr 60 Jahren zieht es ihn immer dann in seine alte Heimat, wenn der Jahrmarkt in der Stadt gastiert (wir berichteten).

„Ich bin so aufgeregt, das mir schon der Bauch weh tut“, sagte die elfjährige Lena von den Dance Kids des MTW Wilster vor ihrem Auftritt. Unter der Leitung von Regina Klabunde präsentierten die Nachwuchstänzerinnen ebenso wie die Step-Kids von Übungsleiterin Anne Wolfsteller ihr Können auf der Bühne. Am Abend übernahm die vierköpfige Musikformation „DanceOn“ mit Rock der 60er und 70er Jahre die Unterhaltung der partyfreudigen Besucher. „Wir haben rund 130 Lieder in unserem Repertoire, werden aber nur eine Auswahl von 17 Stücken vortragen“, kündigte Harald Spankow, Sprecher des stimmengewaltigen Shantychors „Die Nordlichter“ zu Beginn des Auftrittes an und warb zudem um engagierte Sänger. „Wer Lust am Singen hat, ist eingeladen, sich uns anzuschließen. Wir treffen uns dienstags ab 20 Uhr im Klever-Hof.“

„Die Jungs sind wirklich spitze. Insbesondere ,Auf der Reeperbahn nachts um halb eins‘ reißt einen förmlich mit, da muss man einfach mitsingen“, zeigte sich Ernst Borchardt aus Dägeling begeistert, den auch ein dreifach gebrochener Fuß nicht davon abhalten konnte, für einen Jahrmarktbesuch in die Marschenstadt zu kommen. Schwungvoll und sportlich ging es bei den Darbietungen der Zumba-Gruppen des SV Vaalia Vaale zu. Unter der Leitung von Christine Funke und Frank Doberstein präsentierten die Teilnehmer, was sich hinter dem kubanischen Fitness-Kurs verbirgt. „Wir haben jetzt eine Stunde für den Soundcheck mit der Torge-Schöne-Band“, äußerte Jens Möller von der Firma Bek-Stage entspannt. „Für ein Stadtfest ist das schon sehr viel Zeit. Häufig liegen die Programmpunkte deutlich enger zusammen“, so der Tontechniker, der mit Phillipp Zeider einen Mitarbeiter an seiner Seite hatte, der sich um die Ausleuchtung der Bühne kümmerte.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen