Stimme zählte doch - kein Los in Eddelak

Verwaltungschef Udo Albrecht (rechts) und Karl-Heinz Conson kümmerten sich mit ihren Kollegen um einen reibungslosen Ablauf der Kommunalwahl. Foto: Rother
Verwaltungschef Udo Albrecht (rechts) und Karl-Heinz Conson kümmerten sich mit ihren Kollegen um einen reibungslosen Ablauf der Kommunalwahl. Foto: Rother

Wahlergebnis festgestellt: Hans-Walter Schoof gewinnt direkt

shz.de von
29. Mai 2013, 03:59 Uhr

Burg | Tag zwei nach der Wahl. Die meisten Kommunalpolitiker dürften das Ergebnis inzwischen verarbeitet haben. Langsam kehrt auch in der Verwaltung, bei der die Wahl einen enormen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutete, wieder die Normalität ein. Und spätestens nach den konstituierenden Sitzungen können auch die Ortsparlamente wieder ihre Arbeit aufnehmen. Dann wirds Ernst für die gewählten Bürgervertreter.

Gestern hat der Gemeindewahlausschuss unter Vorsitz des Leitenden Verwaltungsbeamten Udo Albrecht getagt, um das Ergebnis festzustellen. Und dabei gab es doch noch eine Überraschung. In Eddelak, wo Hans-Walter Schoof (CDU) und Hannelore Jebens (EWG) mit 278 Stimmen gleich auf lagen, musste doch nicht das Los über das 7. Direktmandat entscheiden. Einstimmig entschied der Wahlausschuss, dass ein zunächst für ungültig erklärter Wahlzettel doch Gültigkeit besaß. Sieben Kreuze durften gemacht werden, ein achtes war "eindeutig unkenntlich gemacht", so Albrecht. "Der Wählerwille ist eindeutig erkennbar, der Wahlzettel hat Gültigkeit." So zieht CDU-Mann Schoof neben den EWG-Vertretern Reimer Borchers Hauke Oeser, Bernd Ladwig, Armin Rutsche, Axel Theißen und Henning Schatt direkt in die Gemeindevertretung ein; Listenkandidaten sind von der CDU Jan Martens, Maik Warncke, Hermann Hanssen und Dennis Stoy sowie von der EWG Hannelore Jebens und Brigitte Herder.

In Averlak musste zwischen drei stimmgleichen UWA-Kandidaten gelost werden, mit dem besseren Ende für Olaf Tödheide. Die punktgleiche Rosemarie Netzeband kommt über die Liste in den Dorfrat, für Monika Meyer, die ebenfalls 93 Stimmen erhielt, reichte es nicht. Auf der Liste folgen von der UWA Peter Vehrs und Reimer Kruse.

Nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses haben die künftigen Gemeindevertreter eine Woche Zeit, um Widerspruch einzulegen und das Mandat abzulehnen. Anschließend gelten sie automatisch als gewählt.

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