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Steinburgschule: Zwei Standorte werden geprüft

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Steinburg-Schule erhält einen Neubau – da sind sich die Kreispolitiker einig. Nur der Weg wirft noch Fragen auf. Den soll die Verwaltung jetzt klären. Dabei geht es zum einen darum, wo der Neubau für die Werkstufe, die bisher im Provisorium an der Brunnenstraße untergebracht ist, errichtet werden soll. Zum anderen soll der Raumbedarf des Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ) ermittelt werden. Denn sollte es einen Neubau am Standort der ehemaligen Jugendherberge neben dem RBZ geben (Variante 3), müssten Teile der Berufsschule mit untergebracht werden.

Dass die Sanierung der ehemaligen Landwirtschaftsschule an der Brunnenstraße nicht in Frage kommt, machten mehrere Kreispolitiker deutlich. Tobias Rückerl (FDP) sprach von „unhaltbaren Zuständen“, die als Schulnote eine „glatte Sechs“ wären. Werner Schultze (CDU) bezeichnete die derzeitige Situation als „nicht länger hinnehmbares Provisorium“.

Obwohl klar sei, dass es sinnvoll ist, den Neubau auf dem RBZ-Gelände zu errichten, wollte die SPD auch die Variante 2 einbeziehen: ein Neubau am jetzigen Standort. Ilona Adamski, parteiloses Fraktionsmitglied der Piraten, mahnte, dass die Planung von zwei Varianten zusätzliche Kosten verursache. Grünen-Abgeordnete Christine von Bargen sagte: „Damit bewegen wir uns einen Schritt zurück. Wir hatten uns eigentlich geeinigt, Variante 3 zu prüfen.“

Trotz der Gegenstimmen hatten die Sozialdemokraten letztlich mit ihrem Antrag Erfolg. Mit 21 Ja- und 15 Nein-Stimmen votierte der Kreistag dafür, beide Varianten zu prüfen – den Neubau am Standort Brunnenstraße sowie am Standort der ehemaligen Jugendherberge am Juliengardeweg. Einstimmig entschieden die Abgeordneten, den Bedarf der Steinburg-Schule anhand des Raumprogramms anzuerkennen, den Raumbedarf des RBZ zu prüfen und die finanziellen Auswirkungen darzustellen.

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erstellt am 31.Mär.2015 | 17:33 Uhr

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