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Norddeutsche Rundschau

23. September 2017 | 16:54 Uhr

Vermarktung : Startschuss im Breitenburg-Park

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vermarktung des Neubaugebiets in früherer Kaserne in Breitenburg läuft über regionale Partner an.

von
erstellt am 19.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Die Unterkünfte, der Sanitätsbereich, die meisten Hallen – alles weg. Seit 16 Monaten wird in der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne abgerissen und der Boden bereitet für das geplante Bau- und Gewerbegebiet. Jetzt startet die Vermarktung für den Breitenburg-Park offiziell. Die Vertriebspartner von Investor Michael May von der May & Co. Wohn- und Gewerbebauten GmbH aus Itzehoe sind im Wohnbereich die Sparkasse Westholstein und die Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe.

Im Sommer soll die Erschließung der 38 Hektar so weit gediehen sein, dass die ersten Häuser gebaut werden können. Bei der derzeitigen Lage in der Wohnungswirtschaft sollten die Grundstücke in zwei Jahren vermarktet sein, hofft May. Gut ein Dutzend Verträge gebe es schon, weitere Interessenten haben reserviert: „Die Nachfrage ist sehr ordentlich.“ Immerhin gebe es nebenan ein 350 Hektar großes Flora-Fauna-Habitat-Gelände und, nach der Fertigstellung der neuen Birkenweg-Brücke, den direkten Anschluss an die Autobahn.

Insgesamt dürfen 120 Wohneinheiten entstehen, so haben es die 16 Gemeinden der Region Itzehoe untereinander abgestimmt. In einem allgemeinen Wohngebiet sind 80 Einfamilienhäuser vorgesehen, Doppelhäuser sind möglich. Der Bebauungsplan erlaube fast alles, sagt Jens Gerdes, Projektleiter der Firma May. Das Gebiet wird in drei „Inseln“ unterteilt, getrennt durch viel Grün. Reichlich Bäume wurden erhalten, rund 500 neue sollen gepflanzt werden, ein Spielplatz wird angelegt. „Wir möchten, dass die Menschen sich hier wohl fühlen“, sagt May. Zielgruppe sind vor allem junge Familien, für diese biete der Breitenburg-Park ein „sehr lebenswertes Quartier“.

Die Grundstücke haben eine Größe von 500 bis gut 900 Quadratmetern. Die Preisspanne reicht von 79 bis 120 Euro pro Quadratmeter. Für die Vermarktung soll in der kommenden Woche die Internetseite www.breitenburgpark.de starten. Sparkasse und Volksbank arbeiten in enger Abstimmung: Es gehe um städtebauliche Entwicklung, betont Sparkassen-Vorstand Achim Thöle. „Deshalb ist es gut, dass wir uns mit aller Vertriebsmacht zusammentun, die in Itzehoe vorhanden ist.“ Sein Volksbank-Kollege Stephan Schack hofft auf viel Interesse von außerhalb: „Es wäre schön, wenn möglichst viele Neu-Steinburger dabei wären.“

Seit Jahren wurde für das Projekt gearbeitet, erst in der Planung, dann auf dem Gelände. Die zerkleinerten Steine der Gebäude werden als Unterbau für die Straßen wieder genutzt – laut May sind es 40 000 Tonnen Material. Ausgleichsflächen wurden geschaffen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Kellinghusen. Und die Aufträge, das betont der Investor, gingen an regionale Unternehmen.

Einige von diesen sollen auch interessiert werden für das Mischgebiet, in dem neben 40 Wohneinheiten nicht störendes Gewerbe untergebracht wird. Hinzu kommt ein zwölf Hektar großes Gewerbegebiet, in dem einige Hallen stehen geblieben sind für mögliche Nutzer. Parzelliert werde die Fläche nach Bedarf, sagt Projektleiter Gerdes. Lärmkontingente sollen sicherstellen, „dass es keine Störungen gibt im allgemeinen Wohngebiet“. Auch die Vermarktung des Gewerbegebiets läuft. „Wir haben Anfragen“, sagt Gerdes. „Wir sind ganz hoffnungsvoll, dass wir uns beim Notar wiedersehen.“

 

 

 

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