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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 15:41 Uhr

Startschuss für Sanierung des Kanalnetzes

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 18.Mär.2016 | 10:59 Uhr

Es ist fast schon eine Generationenaufgabe: Rund 20 Millionen Euro muss die Stadt Wilster in die Sanierung ihrer Unterwelt stecken. Bei genauen Untersuchungen war festgestellt worden, dass weite Teile des im Erdreich verborgenen Kanalnetzes marode sind. Ein Gutachter hatte im vergangenen Sommer einen dringenden Handlungsbedarf mit einem Investitionsvolumen von rund einer Million festgestellt. Zumindest den Startschuss für eine der größten finanziellen Herausforderungen in der Geschichte der Stadt soll es jetzt geben.

Im Bauausschuss gaben die Politiker grünes Licht für erste besonders dringende Sanierungsarbeiten. Die Ingenieurgesellschaft Siebert und Partner aus Itzehoe bekommt einen Auftrag über knapp 19  000 Euro. Mit dem Geld für die Planungsarbeiten sollen Maßnahmen in einem Umfang von rund 165  000 Euro umgesetzt werden. Vorgesehen ist ein so genanntes Schlauchliningverfahren. Der Vorteil: Auf große Erdbewegungen kann dabei verzichtet werden. Die kaputten Rohre werden durch neue ersetzt, die in das alte System hineingeschoben werden. Diese geschlossene Bauweise erspart der Stadt besonders kostenintensive Grabungsarbeiten. Mit dem im Etat 2016 bereitgestellten Geld sollen zunächst einmal die Sanierungsarbeiten an den kaputten Schmutz- und Regenwasserhauptkanälen mit der höchsten Priorität umgesetzt werden.

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