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Gaumenfreuden : Startschuss für die Steinburger Wildwochen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In zahlreichen Restaurants werden ab Sonnabend spezielle Wildgerichte angeboten. Es gibt im Kreisgebiet 90000 Hektar jagdbare Flächen und rund 1000 Jäger. Da sollte genügend Wildbret auf den Tisch kommen.

90 000 Hektar jagdbare Fläche gibt es allein im Kreis Steinburg . Rund 1000 Jäger sind dort regelmäßig unterwegs. Sie sorgen nicht nur für die Pflege der Tiere und Wälder sondern auch für leckeres Wildbret, das Feinschmeckern das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Um auf diese Delikatesse aus der Region aufmerksam zu machen, veranstalten Gastwirte und Kreisjägerschaft zum zweiten Mal die Steinburger Wildwochen. Ziel ist es, „das Bewusstsein für die Qualität, Frische und Schmackhaftigkeit regionaler Wildprodukte zu wecken“, heißt es in einer Pressemitteilung. Im vergangenen Jahr seien die Tage ein voller Erfolg gewesen, berichtet Ernst-Otto Prüß, Kreisvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA).

Mit einer Auftaktveranstaltung im Holstein-Center am Sonnabend, 14. September, soll es losgehen. Von 11 bis 13 Uhr werden erste Kostproben zum Preis von drei Euro auf kleinen Probiertellern gereicht. Medaillons vom Hirschrücken im Parmaschinkenmantel oder gebratener Frischlingsrücken im Feigensenf stehen auf der Speisekarte. Standesgemäß spielt dazu die Bläsergruppe aus der Wilstermarsch einige Ständchen.

In der Folgezeit wartet dann jeder Gastronomiebetrieb für sechs Wochen mit einer eigenen Wildkarte auf. Dabei reicht das Angebot von Damwild und Reh über Wildschwein und Hase bis hin zu Fasan und Ente. Im Glückstädter Restaurant Der Däne steht etwa „Frischlingsrücken mariniert in Feigensenf auf Selleriepüree mit Mangold-Weintrauben-Gemüse“ auf der Speisekarte. „Frischling ist junges Wild und vom Geschmack nicht ganz so intensiv“, erklärt Koch Florian Borchert. Schließlich müsste die Kundschaft ja vorsichtig an die nicht ganz alltägliche Speise herangeführt werden. Der süße Feigensenf passe sehr gut zum Geschmack des Wildfleisches.

Übrigens, so betont Ernst-Otto Prüß: „Wildbret ist gesund.“ Es werde natürlich erzeugt und sei unbelastet. In der Natur reife es sehr langsam. So entstehe ein kalorien- und cholesterinarmes Fleisch, das zudem reich an Vitaminen, ungesättigten Fettsäuren und Spurenelementen sei.

 

>Folgende Gastronomiebetriebe beteiligen sich an den Wildwochen: Gasthof zur Erholung, Heiligenstedten; Hotel Restaurant „Der Däne“, Glückstadt; Hotel Restaurant „Dithmarscher Hof“, Itzehoe; Landgasthaus Hotel „Zum Dückerstieg“, Neuendorf-Sachsenbande; Landgasthof „Zur Post“, Wacken; Hotel Mercure Klosterforst, Itzehoe; Restaurant Stadt Hamburg, Horst; Fährhaus Kollmar, Kollmar; Gaststätte „Zur Erholung“, Lockstedt; Hof Beermann’s, Borsfleth; Restaurant „Zur Alten Mühle“, Glückstadt; Hotel Restaurant Anno 1617, Glückstadt. > Weitere Infos unter www.steinburger-wildwochen.de. Ein Faltblatt mit Namen und Anschriften der Betriebe ist erhältlich bei der Wilstermarsch Service GmbH, Mühlenstr. 13, Wilster, 04823/9215950, info@wilstermarsch-service.de.

 

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erstellt am 10.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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