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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 20:16 Uhr

Startschuss für 25 Wochen Kultur

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Heute Willkommensempfang, Donnerstag Eröffnungskonzert und am Sonnabend die große Swing-Party

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 15:33 Uhr

Nach dem Info-Café gestern Abend fällt heute mit einem Willkommensempfang in der Alten Schule (Etatsrat-Michaelsen-Str. 12) der offizielle Startschuss für das bislang wohl größte Kulturfestival in der Wilstermarsch. Von heute an gibt es bis 30. August 25 Wochen lang Tanz und Theater mit einem Feuerwerk von Veranstaltungen und Angeboten. Fünfundzwanzig Wochen lang sollen sich dabei die Generationen in der Wilstermarsch begegnen und tanzen und Theater spielen.

Das Projekt „25 Wochen“ bietet ein Programm sowohl für Kursteilnehmer als auch für Besucher – jeweils mittwochs bis sonntags. Mittwochs sind offene Klassen geplant, mit Workshops zum Reinschnuppern. Dort gibt es eine Stunde Unterricht, danach wird getanzt. Für den Unterricht wird ein Beitrag erhoben, im Anschluss ist das Angebot offen für jeden.

Immer am 1. Mittwoch eines Monats steht Modern Dancing im Mittelpunkt, am 2. Mittwoch Swing, am 3. Mittwoch Tango und am 4. Mittwoch Salsa. Donnerstags wird es immer Konzerte, Shows und Schauspiel geben. Einmal im Monat ist eine Bingo-Spielshow mit Aktionen auf der Bühne geplant. Freitags fangen dann die Workshops an. Sonnabends wird jeweils eine öffentliche Tanzparty veranstaltet, oft im Zusammenhang mit den Workshops, beispielsweise beim Salsa-Workshop tritt dann eine Liveband auf. Für die Besucher erfolgt eine 20-minütige Grundschritt-Einführung – und dann ist Tanzspaß angesagt.

Sonntags ist ein Tanz-Café geplant, ebenfalls mit Tanzeinführung und offen für alle. Für alle Kursangebote gilt: Die Vielfalt reicht von Lindy Hop und Salsa über Breakdance für Senioren und Flamenco bis hin zu Breakdance und Hip-Hop für junge Leute im tänzerischen Bereich. Die darstellende Kunst geht vom Improtheater über Claus bis hin zu Method Acting. „Die Barriere wollen wir möglichst niedrig halten“, so Programmleiter Anton Brade. Generell richten sich alle Kurse in der Regel an alle Altersgruppen von 14 Jahren aufwärts. Im Sommer soll darüber hinaus versucht werden, ein Trainingscamp für Jugendliche anzubieten.

Zum Eröffnungskonzert spielt am Donnerstag, 12. März, ab 20 Uhr das Wilsteraner Bläserquartett unter der Leitung von Gustv Hintz auf. Die große Festival-Eröffnungsparty findet am Sonnabend, 14. März, mit den Pustefisch Swingbop’ers statt. Passend zum zeitgleich laufenden Swingtanzkursus haben sich, so freut sich Programmleiter Anton Brade, ein paar „echt coole Socken“ aus der Berliner Szene angekündigt. Pustefisch spielen Gypsy-Swing und tanzbaren Jazz. Stilvolles Understatement und eine Prise trockener Humor zeichnen ihre persönliche Note aus, die wahres Können offenbart, zur Freude aller Tanzbegeisterten. Zu Beginn der Party gibt es eine Kurzanleitung für Ahnungslose und Neugierige. Brade: „Den Grundschritt lernen in nur zwanzig Minuten – und schon kann der Spaß beginnen!“ Beginn um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Eintritt : 15 Euro (ermäßigt 10 Euro).

Im Wochen-Rhythmus geht es dann weiter. Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack auf zwei Veranstaltungen im April. Am Sonnabend, 11. April, steht eine Salsa Party mit Diego Laverde und Olaf Plotz auf dem Programm. Der kolumbianische Harfen-Virtuose Diego Laverde und der Perkussionist Olaf Plotz aus Vaale sind ein eingespieltes Team. Hier darf man lateinamerikanische Musik einmal auf ganz besonders einfallsreiche und originelle Art genießen. Vorweg gibt es noch eine Anleitung für leichte Salsa-Grundschritte. Beginn ist auch hier um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 Euro (ermäßigt 10 Euro).

Am Donnerstag, 23. April, ist in der Alten Schule Bridge Markland mit „faust in the box“ zu Gast. Dahinter verbirgt sich Goethe für die Generation Popmusik. Die Berliner Performance Künstlerin ist ein Chamäleon. Sie liebt es, in unterschiedlichste Rollen zu schlüpfen und sich vor den Augen des Publikums in verschiedene Charaktere zu verwandeln. Für ihre One-Woman-Shows im Pocketformat greift sie gerne mal in die Kiste mit deutschen Theater- Klassikern – garniert mit einem fetzigen Soundtrack. Bei Goethes Faust gibt es unter anderem Musik von Metallica, den Ärzten, Freddy Quinn, Pink, Elvis, Depeche Mode und Placebo. Mit diesem kühnen Konzept, einer erfrischenden Show und Handpuppen als Gegenspieler, erschließt sich der klassische Stoff auch einer jüngeren Generation (ab 15 Jahren). Beginn: 20 Uhr, der Eintritt beträgt 9 Euro (ermäßigt 6 Euro).


>Das komplette Programm mit Kursen und Events ist im Internet unter www.25wochen.de einzusehen.

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