Neue Stadtmanagerin : Start mit Herzklopfen

Sybille Weinmann-Klinkow ist seit Montag in Amt und Würden. Im Rahmen der jüngsten Hauptausschusssitzung stellte sie sich vor.
Sybille Weinmann-Klinkow ist seit Montag in Amt und Würden. Im Rahmen der jüngsten Hauptausschusssitzung stellte sie sich vor.

Glückstadts neue Stadtmanagerin Sybille Weinmann-Klinkow geht mit Elan an ihre Aufgabe heran.

shz.de von
19. Januar 2018, 04:45 Uhr

Am Montag hatte sie ihren ersten Arbeitstag – und bereits am selben Abend stellte sie sich „mit ein wenig Herzklopfen“ den Stadtvertretern auf der Sitzung des Hauptausschusses vor. Sybille Weinmann-Klinkow ist die neue Stadtmanagerin. Sie tritt die Nachfolge von Jinghai Shi an, der sich im vergangenen Jahr anderweitig beruflich orientiert hat. Genau heißt die Position „Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung“.

Weinmann-Klinkow freut sich auf ihre Aufgabe: „Glückstadt ist eine liebenswerte Stadt mit Entwicklungspotenzial.“ Sie kennt die Stadt bereits ein wenig, da sie die vergangenen eineinhalb Jahre beim Jobcenter in Itzehoe gearbeitet hat und häufiger am Neuendeich im dortigen Amt war. Wohnhaft ist sie mit ihrem Mann und einem Kind in Kellinghusen.

Der 49-Jährigen ist die Zusammenarbeit mit der Politik und den Unternehmen, Vereinen und Verbänden sehr wichtig, denn nur zusammen sei die Aufgabe zu lösen. Sie sieht sich als Brücke zwischen Vertrieb und Technik und bringt „Erfahrung, Elan und Kraft mit ins neue Amt“, beschreibt sie.

Aufgewachsen ist sie in einem selbstständigen Elternhaus und hat „dadurch ein Gefühl, welche Unterstützung Unternehmen brauchen“. Ein allgemeines Problem sieht Sybille Weinmann-Klinkow bereits: Etwas gegen die Verödung der Innenstädte zu tun und durch ein gutes Netzwerk im Stadtmarketing „mehr Leben in die Bude“ zu bringen. Aber zunächst möchte sie schauen, was bereits da ist und was man weiterentwickeln kann. Die neue Stadtmanagerin ist Diplomkauffrau und hat in Bremen studiert. Gearbeitet hat sie in zwei international agierenden Wirtschaftsunternehmen, wo sie Geschäftskunden betreut und das Marketing organisiert hat.

Die Stadtvertreter sind froh, dass die Stelle wieder kompetent besetzt ist. Die Sprecher aller Fraktionen signalisierten ihre Unterstützung. Dabei wurden auch der Hotelbedarf und ein Gründer- und Innovationszentrum zur Sprache gebracht.

Stefan Goronczy (FDP) beschrieb die Tätigkeit der Stadtmanagerin als einen umfangreichen Aufgabenstrauß. Der ständige Austausch sei ihm dabei wichtig: „Nach einer Einarbeitung müssen Sie die Schwerpunkte festlegen, an denen wir gemeinsam arbeiten wollen.“


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