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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 11:50 Uhr

Start mit einigen Hindernissen

vom

Krippengruppen im katholischen Familienzentrum eröffnet - komplette Fertigstellung verzögert sich um einige Wochen

shz.de von
erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

itzehoe | Es wird gehämmert und gebohrt. Das katholische Familien zentrum St. Ansgar am Coriansberg ist noch nicht fertig. Die Krippengruppen aber schon: Gestern war der erste Tag in den neuen Räumen für fast 30 Marienkäfer, Häschen und Küken.

"Es war eine Zitterpartie", sagt Kindergarten-Leiterin Claudia Schubert. Noch vor wenigen Tagen zweifelten sie und Norbert Klix, Geschäftsführer des Familienzentrums, am planmäßigen Start. Dann konnte die Krippe doch in Betrieb gehen. Statt einer hat die katholische Tagesstätte nun drei Gruppen mit je zehn Plätzen für Kinder unter drei Jahren. Drei Ganztags- und ein Vormittagsplatz seien noch frei, so Claudia Schubert gestern. Auch sie ist mit ihrem Büro umgezogen, der Hort für die Sechs- bis 14-Jährigen dagegen noch nicht. Er bleibt zunächst im Gebäude neben dem Pfarrbüro untergebracht, da die Außentreppe am Neubau noch nicht betriebsbereit ist. 25 Schulkinder werden dort nachmittags betreut, fünf Plätze sind noch frei. Mit dem früheren Zimmer der Krippe im Kindergarten haben sie jetzt immerhin einen Essraum.

So weit, so gut vor der offiziellen Eröffnung am 25. August. "Das Unschöne ist, dass wir in den letzten vier Wochen drei Mal Wassereinbruch im Keller hatten", sagt Klix. Die Ursache - Rückstaus in der alten Abwasserleitung - wird jetzt behoben. Das verzögere die Arbeiten um etwa vier Wochen und damit auch den Start des Familienzentrums als Ort der Begegnung mit Café-Charakter. Denn noch lagern im Foyer Möbel, die in den Keller gehören. Vor der Eröffnung, so Klix, werde diese Säule des Familienzentrums wohl nicht mit Leben erfüllt werden können.

"Aber das Wichtigste waren die Krippenplätze", unterstreicht Claudia Schubert. Einige Mütter seien in die Ausbildung gegangen: "Für die wäre es richtig schlimm gewesen, wenn wir nicht hätten loslegen dürfen." Doch es wurde losgelegt, und zwar unter deutlich verbesserten Bedingungen: Dank der größeren Räume und der Weite könne wesentlich entspannter gearbeitet werden. Die Garderobe für die drei Gruppen ist groß, es gibt eigene Schlafräume und Sanitärbereiche, die Gruppenräume bieten genug Platz zum Beispiel auch für eine kleine Hochebene mit Rutsche. Stühle und Toiletten passten nun auch zur Größe der Kinder, so Claudia Schubert. "Alles ist auf einem Standard, wie es sich in einer Krippe gehört" - und entsprechend schnell wurden die Angebote von den Kindern genutzt: "Einige sind das erste Mal auf die Toilette gegangen, allein weil sie sie gesehen haben."

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