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Lokale Wirtschaft : Starke Stimme der Kaufleute

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Kaufmännische Verein ist in Kellinghusen auf vielen Ebenen im Interesse des Gewerbes aktiv.

108 Jahre und kein bisschen müde: Quicklebendig vertritt der Kaufmännische Verein Kellinghusen (KVK) die Interessen der örtlichen Wirtschaft. Voller Elan präsentierte sich die 120 Mitglieder starke Kaufmannsvereinigung zur jüngsten Jahresversammlung im JAW.

Vorsitzender Timo Laackmann machte deutlich: Punkten konnten der Verein und sein rühriger Vorstand auch über die Stadtgrenzen hinaus. Als Mitglied der Wirtschaftsinitiative „Steinburg+ 2030“ fielen die Kellinghusener mit ihrem Beitrag zur Image-Film-Reihe „Steinburg – alles was du brauchst“ (www.meinsteinburg.de) positiv auf. Darin empfehlen sich die Störstädter als Partner in der Metropolregion Hamburg, zeigen aber auch, dass ohne „Wir-Gefühl“ vor Ort nichts geht. Einen Betrag zum Image der Störstadt leistet der KVK außerdem in der Lenkungsgruppe Stadtmarketing. „Wir helfen mit, das Gerüst für das neue Stadtmarketing zu errichten“, erklärte Vorstandsmitglied Ralf Sievers von der Arbeit in dem Projekt, welches später auch mit Bürgerideen angereichert werden soll.

Im Rückblick nahmen neben der Berichterstattung über die gut besuchten und gebuchten Messen sowie die Großveranstaltungen Weihnachtsmarkt und Weinfest prominente Plätze ein. So viele hilfreiche Hände wie nie hätten zum Gelingen des Highlights Weinfest beigetragen, dankte Sievers allen Beteiligten. Gut gelaufen sei auch der Weihnachtsmarkt in Zusammenarbeit mit der Kirche. Für die Zukunft angestrebt sei eine Ausdehnung des Marktes komplett rund um St. Cyriacus. „Supertoll“ bilanzierte er zudem den tags zuvor veranstalteten „Weihnachtsabend“ im Zelt. Einen Blick über den Tellerrand taten die Kaufleute beim Besuch des Landeshauses in Kiel. „Dort wurde auch die Idee einer Podiumsdiskussion mit Landespolitikern zum Bahnanschluss geboren“, so Laackmann. Die Umsetzung gestaltet sich anschließend jedoch schwieriger als gedacht. Der erste Termin im November sei von der Politik abgesagt worden. „Nach der Veranstaltung im Januar waren wir aber auch nicht weiter als vorher, das Land kommt seit zweieinhalb Jahren nicht aus dem Quark .“ Neuigkeiten zum Bahnprojekt steuerte Martin Dethlefsen bei: Die Handelskammer Schleswig-Holstein wolle sich dem Thema in der kommenden Ausgabe ihrer Publikation „Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee“ widmen.

Anlass zur Freude gab die seit vier Jahren laufende Aktion „Kelli-Gutschein“. Gutscheine im Wert von rund 10  000 Euro seien im vergangenen Jahr über den Volksbanktresen gegangen: „Das hält die Kaufkraft im Ort – auch aktuell als Konfirmationsgeschenk“, unterstrich Laackmann. Über die neu gestalteten Internetauftritt kvk-web.de berichtete der Verantwortliche Peter König – interessante Nachrichten und Beiträge als Seitenfüller sind erwünscht.

„Zu sehen ist am Bau derzeit nicht viel“, räumte Clemens Preine ein. Als Gastredner stellte der Amtsvorsteher das Fünf-Millionen-Investment des neuen Verwaltungsgebäudes vor. Nach Baubeginn werde sich das Bild aufgrund des Einsatzes von Betonfertigbauteilen aber schnell verändern. Guter Dinge zeigte sich Preine, dass der vorgesehene Einzugstermin im Frühling 2016 gehalten werde. Beschnackt werden kann der Verwaltungsbau beim Kaufmannsessen am Freitag, 6. März. Es folgen die Messe „Kellinghusen blüht auf“ am 22. März, die sommerliche Fahrradtour (wird kurzfristig nach Wetterlage anberaumt), das Weinfest am 12. September und der Weihnachtsmarkt am 11. und 12. Dezember.

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