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125 Jahre Wilstersche Zeitung : Starke Identität mit der Heimatzeitung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gratulanten loben die WZ als die wichtigste Informations-Quelle für Stadt und Land

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2015 | 12:19 Uhr

„Wir sind stolz und glücklich, dass es unsere Heimatzeitung gibt!“, betonte Bürgermeister Walter Schulz. „Kommunalpolitik ohne Vor- und Nachberichte in der Wilsterschen Zeitung könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen“, meinte Amtsvorsteher Helmut Sievers. „Nun ist die WZ 125 Jahre alt und trotz hohen Alters nicht leise“, unterstrich Kreispräsident Peter Labendowicz. „Es gibt in Wilster eine außerordentlich gute Leser-Blatt-Bindung und außerordentlich treue Wirtschaftstreibende, hier herrscht eine starke Identität mit der Tageszeitung“, befand Stefan Hans Kläsener, Chefredakteur des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags. „Eine solche Akzeptanz wünschen wir uns auch noch in 25 Jahren“, pflichtete Verlagsleiter Mathias Kordts bei. Unisono stellten die Festredner während des Empfangs zum 125-jährigen Jubiläum der Wilsterschen Zeitung deren journalistische Bedeutung für die Region in den Fokus. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, waren der Einladung ins Alte Rathaus gefolgt – und gaben damit ihrer Verbundenheit zur Tageszeitung Ausdruck.

Wilster habe natürlich eine noch viel ältere Geschichte, aber trotzdem könne die Wilstersche Zeitung mit 125 Jahren auf ein stolzes Alter zurückblicken, sagte Redakteur Volker Mehmel, der sich freute, dass „praktisch alle“ geladenen Gäste gekommen waren. Als wichtigste Personen hieß Mehmel die Familie Schwarck willkommen – und er dankte Bürgermeister Walter Schulz für die Möglichkeit, in dem historischen Ambiente des Alten Rathauses das Jubiläum würdig begehen zu können. Schulz nannte dieses Jubiläum nicht nur ein Ereignis für die WZ, sondern für die gesamte Region. Praktisch ein Sechstel der gesamten Stadtgeschichte habe die Wilstersche Zeitung begleitet, sie „war und ist unverzichtbar“ für die Nachrichtenübermittlung. Er zitierte den Herausgeber Johann Peter Adolf Schwarck aus der Erstausgabe der Zeitung am 2. April 1890: „Wir glauben, unser Unternehmen dadurch rechtfertigen zu können, dass wir neben der Mitteilung allgemeiner politischer und öffentlicher Nachrichten vor allem ein lokales Interesse ins Auge gefasst haben und den Angelegenheiten unserer Landschaft eine besondere Aufmerksamkeit widmen werden!“ Worte zum Start einer einmaligen Erfolgsgeschichte in der Marschenstadt. Die Zeitung habe sich bis heute behaupten und etablieren können. Die WZ sei die wichtigste Informations-Quelle für Stadt und Land, der Bürgermeister lobte die faire neutrale, sachbezogene Dokumentation. Die Zeitung genieße hohe Anerkennung in der Bevölkerung. Die Nähe zum Bürger finde ihren Ausdruck in Vertrauen und Akzeptanz des Lesers. Die Familie Schwarck habe dies über mehrere Generationen erfolgreich aufgebaut, was „nunmehr beim sh:z-Verlag eine hervorragende Fortführung und Zukunftssicherung“ finde. Amtsvorsteher Helmut Sievers fügte hinzu: „Wir alle sind stolz auf unser amtliches, kommunales Sprachrohr der Wilstermarsch.“ Die Zeitung sei attraktiv gestaltet und im digitalen Zeitalter auch per Internet populär bei der Leserschaft. Der Amtsvorsteher wünschte weiterhin kreative Ideen für die lebendig gestaltete, gedruckte und digitale Nachrichtenvermittlung.

Der Nutzung des digitalen Zeitungsportals für weitere Druckerzeugnisse aus dem sh:z kann Kreispräsident Peter Labendowicz auch durchaus Vorteile abringen. Aber seine Heimatzeitung, die WZ, die müsse er in Händen halten – „ich muss sie beim Lesen fühlen und riechen“. Er erzählte aus seiner ganz persönlichen Perspektive als Wilsteraner und seit über 20 Jahren Leser der Wilsterschen Zeitung, wobei er sich auch als Fan der KiNa(Kindernachrichten)-Seite outete. Labendowicz lobte die souveräne Arbeit der Macher der Wilsterschen Zeitung, die „faire Kritik und kritische Fairness“. Die Redaktion wahre die notwendige Distanz und Balance, komme nicht nur ihrer Informationspflicht nach, sondern reflektiere, inspiriere und kommentiere – und schaffe ein quicklebendiges Druckerzeugnis. Seiner Meinung nach hat die gedruckte Lokalzeitung Zukunft – die Leserschaft werde durch die WZ qualitativ hochstehend bedient. Dafür dankte er als Privatmann Labendowicz und schließe sich diesen Worten als Kreispräsident an. Insbesondere das Wirken Jochen Schwarcks, der bis Ende 2008 die Redaktion leitete und heute noch freiberuflich für die Wilstersche tätig ist, würdigte Labendowicz. Dafür zeichnete er Jochen Schwarck mit einer Ehrennadel aus. 

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