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Lückenschluss der A23 : Stahlbau fertig – Itzehoer Brücke nimmt Form an

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Brückenbau in Itzehoe geht in großen Schritten voran – die Arbeiten zum Lückenschluss der Autobahn 23 liegen voll im Zeitplan.

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erstellt am 22.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Itzehoe | Und wieder ist ein Schritt geschafft auf dem Weg zum Lückenschluss in der Autobahn 23: Auf der Vorlandbrücke Nord der neuen Störbrücke Richtung Hamburg wurde das letzte Stahlsegment eingehoben. „Damit ist der Stahlbau soweit abgeschlossen“, erklärt Kai-Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr. Auf die Stahlkästen komme nun die Betonplatte, die die Fahrbahn in Richtung Hamburg tragen soll. Das Betonieren habe parallel bereits begonnen, so Schacht. Immer in 25-Meter-Abschnitten arbeite man sich voran.

Auch auf der Bogenbrücke, die im Mai eingehoben wurde, fehle noch die Fahrbahnplatte. Der Einbau erfolge, wenn die Betonarbeiten vom Nordteil anschließen. Auf der Südseite seien die Arbeiten noch nicht ganz soweit vorangeschritten, sagt Schacht. „Dort sind die Gründungsarbeiten für die Pfeiler im Gange.“ Drei Pfeiler seien fertig, vier weitere in Arbeit, bei einem müsse noch die Pfahlgründung erfolgen. „Es wird gerammt, bis tragfähriger Grund erreicht wird.“ Die Arbeiten seien absolut im Zeitplan, freut sich Schacht. „Das passt alles so.“ Bis Ende 2015 soll das Großprojekt abgeschlossen sein.

Auch beim Brückenbau am Kremper Weg geht es voran. Richtung Hamburg seien die Arbeiten bereits abgeschlossen, Richtung Heide laufen sie noch. Der Betonüberbau über den Eisenbahnschienen sei fertig und schon abgesenkt, über dem Kremper Weg wurde gerade betoniert. Nun müssen der Überbau ausgeschalt und das Traggerüst entfernt werden. Dafür wird der Kremper Weg für den Verkehr – einschließlich Radfahrer und Fußgänger – in drei Nächten gesperrt: von heute auf morgen sowie vom 22. auf den 23. und vom 23. auf den 24. Oktober jeweils zwischen 20 und 5 Uhr. Die Umleitung erfolgt über den Kamper Weg. Fußgänger und Radfahrer können den Geh- und Radweg zwischen Neuer Reihe und Feldrain nutzen. Im Juni 2014 sollen die Arbeiten am Kremper Weg komplett beendet sein.

Etwas länger, bis August 2014, wird im Birkenweg gebaut. Dort sind die Mittelstützen fertig, zurzeit wird an der Vollendung der beiden Widerlager, also an den Übergängen von der Brückenkonstruktion zum Erddamm, gearbeitet.

Außerdem sei man kurz davor mit der Errichtung der Lärmschutzwände zwischen Kamper Weg und Birkenweg zu starten, so Schacht. Insgesamt sind knapp zwei Kilometer Lärmschutzwand mit einer Höhe von bis zu fünf Metern vorgesehen. „Das wird Ende Oktober losgehen“, erklärt er. Vom Birkenweg aus Richtung Norden werde an der langen Parallelrampe die Wand abgerissen und erneuert. Zunächst muss die Böschung gerodet werden. Im Mai soll dieser Abschnitt fertig sein. Auf der anderen Seite Richtung Hamburg soll das Abholzen im November beginnen, auch diese Wand soll bis Mai oder Juni fertig sein. „Es wird zu diesen Arbeiten auch noch eine Anlieger-Information geben“, kündigt Schacht an.

Konkrete Formen nimmt auch die Brücke nördlich der Stör über die Lindenstraße für die Fahrtrichtung Hamburg an – die in Richtung Heide ist bereits erneuert. Der Auftrag für den Abriss sei bereits erteilt, so Schacht. „Es ist aber noch unklar, ob es noch Ende des Jahres geschafft wird oder erst Anfang des nächsten Jahres.“

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