zur Navigation springen

Anregung aus dem Jugendparlament: : Stärkere JuZe-Kooperation mit Schulen

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Das Wilsteraner Kinder- und Jugendparlament schlägt vor, die Arbeit des Jugendzentrums (JuZe) in den Schulen bekannter machen, auch angesichts der Randlage der Jugendeinrichtung.

von
erstellt am 17.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Die Angebote des Jugendzentrums (JuZe) unter den Schülern bekannter machen, das haben sich die Mitglieder des Kinder- und Jugenparlaments in ihrer Sitzung unter der Leitung von Ann-Christin Martensen zum Ziel gesetzt. Die Vorsitzende teilte gleichzeitig dazu mit, dass es verschiedene Gedankenmodelle gebe, um das JuZe in neuen Räumlichkeiten unterzubringen, die näher im Zentrum liegen. Die Überlegungen dazu könnten aber noch nicht öffentlich genannt werden.

Trotzdem: Die Arbeit des JuZe-Teams Jens Grimm und Bärbel Jahnke-Behrens ist effektiv. JuZe Leiter Jens Grimm räumte in der Sitzung ein, dass das JuZe an seiner jetzigen Position in der Randlage am Bischofer Deich keine Laufkundschaft wie Jugendzentren an anderen Standorten habe. Dafür aber ein Stammpublikum von im Schnitt 15 Kindern täglich. Auch das habe seine Vorteile: „Jeder kennt jeden. Es herrscht eine gute Atmosphäre.“ Alles laufe über Mund-zu-Mund-Propaganda.

Zum Teil staunten die Jugendlichen im Parlament über das Freizeitangebot des JuZe. Grimm berichtete über die Möglichkeiten in den verschiedenen Räumen wie unter anderem Billard, Kicker und Dart spielen, gemeinsames Kochen und Frühstücken, zudem Ferienfahrt nach Föhr und den JuZe-Garten auf dem Gelände des Kleingärtnervereins Wilster. „Da kämpfen wir hauptsächlich gegen das Unkraut, ernten aber auch Kartoffeln und Äpfel.“

Darüber hinaus will Jens Grimm im Bereich digitale Medien mit den Kindern und Jugendlichen aktiv werden. Möglich wäre ein gemeinsamer Filmdreh nach Ideen der Kinder und Jugendlichen.

Aus den Reihen der Jungparlamentarier wurde vorgeschlagen, dass der JuZe-Leiter doch in die Schule kommen und sich und das JuZe-Programm insbesondere in den fünften Klassen vorstelle, damit die Jugendeinrichtung schon in den niedrigeren Klassenstufen bekannter werde. Ratsherr Ralf Maron (CDU) fügte hinzu, dass das JuZe näher an die Schulen rücken sollte, gerade hinsichtlich der offenen Ganztagsschule. Grimm betonte, dass das JuZe-Team immer offen für Kooperationen sei. Gleichzeitig wies er auf die Arbeit der Streetworker hin – Jörn Looft wird dabei insbesondere bei nächtlichen Einsätzen wie Discos von Jens Grimm unterstützt.

Zum besseren Kennenlernen wird die nächste Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments am 28. November um 19 Uhr im JuZe statt finden. Auch dann wird es während der Sitzung wieder eine Fragestunde geben. Diesmal wurde der Wunsch nach McDonald’s oder Burger-King in Wilster geäußert sowie die Schaffung eines Basketballplatzes. Auch die Situation auf den Spielplätzen wurde angesprochen. Dazu kündigte Ann-Christin Martensen eine Spielplatzbegehungs-Aktion fürs Frühjahr 2014 an. Dann wollen die KiJuPa-Mitglieder zu Fuß oder per Fahrrad die Spielplätze der Stadt besichtigen, um festzustellen, was kaputt ist und was fehlt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen