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Norddeutsche Rundschau

20. November 2017 | 09:03 Uhr

Stadt unterstützt Lösung für Landestheater

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 16.Jun.2017 | 05:00 Uhr

Die Gesellschafter des Landestheaters tagen heute in Rendsburg. Wichtige Anpassungen des Gesellschaftervertrags wie die Anpassung von Stimmrechten stehen an, und die Stadt Itzehoe trägt sie mit. Diese Weisung gab der Hauptausschuss den Vertretern der Stadt mit auf den Weg – aber nicht ohne Diskussionen.

Die UWI wollte einige Änderungen in den Vertrag einbauen lassen. Hans Emil Lorenz trug ein umfangreiches Zahlenwerk vor. Tenor: Für die Gesellschafteranteile der Stadt und des Kreises in Höhe von 261  000 Euro erbringe das Landestheater keine ausreichenden Gegenleistungen. Denn nach den 18 Veranstaltungen in Itzehoe fließe immer noch ein Großteil dieses Betrags in einen Topf, mit dem auch andere Standorte des Landestheaters finanziert würden.

Die restlichen Politiker reagierten mit Kritik. „Zahlenjongliererei“ monierte Markus Müller (CDU), Ausschussvorsitzender Ralph Busch (CDU) betonte, dass Kultureinrichtungen wie das Theater Itzehoe nicht allein wirtschaftlich betrachtet werden könnten. Ralf Schwedler (SPD), der die Stadt in der Gesellschafterversammlung vertritt, erinnerte an den Überlebenskampf des Landestheaters. Nun seien Lösungen gefunden, über die Einigkeit bestehe.

Und sie seien nicht von Dilettanten erarbeitet worden, bekräftigte Ingrid Reichhelm (CDU), ebenfalls Vertreterin in der Gesellschafterversammlung. Itzehoe mit seinem Anteil in Höhe von 1,54 Prozent könne nicht die anderen Gesellschafter belehren. So blieb die UWI mit ihrem Vorstoß allein.

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