Bürgermeister : Stadt trotzt jedem Umbruch

Sterbendes Itzehoe? Das lassen Bürgermeister und Stadtmanagerin nicht stehen.

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18. Januar 2014, 08:00 Uhr

Itzehoe – eine Stadt im Abwärtstrend? Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen muss nicht lange überlegen, um Herausragendes zu finden. „Wir haben Unternehmen, die weltweit Marktführer sind, eine der führenden deutschen Versicherungen hat ihren Hauptsitz hier“, zählt er auf. Sport, Klinikum, Kultur, Bildung – vor allem aber: „Es gibt ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement. Wer sich für etwas einsetzt, setzt sich immer auch für die Stadt ein“, sagt er. „Das habe ich noch nirgends so erlebt – auch nicht in Hamburg.“ Zudem sei Itzehoe die einzige Stadt im Land, die sich – mit Hilfe der Wirtschaft – einen Innenstadt-Revitalisierer leistet.

Und auch Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula weiß, dass man Itzehoe so schnell nicht unterkriegt: „Die Stadt hat schon so viel geschafft, so viele Umbrüche überstanden, vom Weggang der Kasernen bis zum Sterben von Alsen“, sagt sie. „Es ist eine wichtige Kompetenz der Itzehoer, dass sie immer wieder die Kurve gekriegt haben. Es gab immer wieder findige Menschen, die selbst aus etwas Schlechtem wieder etwas Neues, Gutes gemacht haben.“

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