Stadt sieht Gefahr für Palais: Kunstobjekt landet im Ofen

Ist verschwunden: Die brennbare Kunst.  Foto: Reimers
Ist verschwunden: Die brennbare Kunst. Foto: Reimers

shz.de von
08. Mai 2013, 03:59 Uhr

Glückstadt | Die Installation am Eingang des Palais für aktuelle Kunst war in den vergangenen Tagen ein echter Hingucker. Allerdings: Das vom Künstler Matthäus Thoma aus Lattenholz gefertigte Kunstobjekt stellt eine Brandgefahr dar. So zumindest haben es Feuerwehrleute gesehen, die wiederum den Besitzer des Hauses, die Stadt, alarmierten. Dort wurde schnell gehandelt und wiederum der Betreiber des Kunsthauses eingeschaltet. Auch er war schnell und regelte den Abriss. Das Kunstobjekt wurde daraufhin als Brennmaterial für den heimischen Ofen anboten. Schade für den Künstler Matthäus Thoma, der viel Zeit aufwendete, um die Besucher in die Ausstellung "Malerei und Bildhauerei" zu locken. Doch bei der Stadt wurde der Hinweis einiger Feuerwehrleute sehr ernst genommen. Denn Brennbares dürfe nicht in der Nähe eines Fluchtweges stehen.

Wehrführer Ties Tießen: "Alles was vor der Tür steht, ist eine Brandgefahr, dass kann auch eine brennende Mülltonne sein." Trotzdem hoffen alle Beteiligten, dass auch ohne Kunst vor der Tür zahlreiche Besucher auf die Ausstellung aufmerksam werden.

Neben den großen Installationen aus Holz von Matthäus Thoma präsentiert seine Lebensgefährtin, Malerin Susanne Jung, pastellfarbene, zurückhaltenden Farbfeldmalereien.

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