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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 10:22 Uhr

Ratsversammlung : Stadt setzt auf Ökostrom

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Erneuerbare Energien für alle eigenen Liegenschaften – dies hat die Ratsversammlung Kellinghusen beschlossen.

Strom ausschließlich aus ökologischer Produktion – damit sollen künftig die stadteigenen Liegenschaften beliefert werden. Diesen bereits vor zwei Jahren gefassten Beschluss hat die Ratsversammlung noch einmal bestätigt. Grund: Die alten Stromlieferverträge laufen Ende 2013 aus, neue müssen jetzt ausgeschrieben werden.

Die Ausschreibung haben die Stadtpolitiker dabei auf die Firma Kubus Kommunalberatung übertragen. Das Unternehmen greift auf ein elektronisches Ausschreibungsverfahren über eine online Plattform zurück. 2600 Euro nimmt die Firma für ihre Dienstleistung.

Teilnahmeberechtigt am Ausschreibungsverfahren sind jedoch nur Bieter, die Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen (Ökostrom) herstellen und vertreiben. Diese Einschränkung gefiel allerdings nicht allen Stadtpolitikern. Die CDU-Fraktion wollte auch Anbieter zur Ausschreibung zulassen, die konventionellen Strom liefern. „Wir müssen erst alle Angebote auf dem Tisch haben und können dann entscheiden“, so Simon Schlüter. Denn die Ratsversammlung müsse auch die Finanzen der Stadt im Auge haben. Grund dieser Äußerung: Ökostrom wird voraussichtlich bis zu sechs Prozent teurer.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Ute Burkhardt und und ihr Fraktionskollege Erk Niesemann wiesen daraufhin, das die CDU vor zwei Jahren dem Ökostrom-Beschluss noch gefolgt sei. Klar war auch damals schon, dass der Weg zu Ökostrom eine „politische Entscheidung“ sei. Bei der Abstimmung für Ökostrom enthielt sich die CDU letztendlich.

Die Kosten für den Strom werden laut Bürgermeister Axel Pietsch (BFK) auf jeden Fall sinken. Werden im diesem Jahr 101 000 Euro ausgegeben, sollen es 2014 dann 88 000 Euro für Ökostrom sein. Für konventionellen Strom müssten 86 700 Euro gezahlt werden.

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erstellt am 29.Okt.2013 | 05:00 Uhr

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