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Abriss und Neubau : Stadt plant Sightseeing für Senioren

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Es gibt so viele Veränderungen. Aus diesem Grund möchte der Seniorenbeirat in Kellinghusen Stadtrundfahrten für Senioren veranstalten. Im November soll es losgehen.

Alles ist im Fluss, die Stadt verändert sich – zum Beispiel in der Fußgängerzone. Schauen, was los ist, wollen auch ältere Mitbürger. Mit Ü-60-Stadtrundfahrten will der Seniorenbeirat (SBR) sie über den Wandel auf dem Laufenden halten. Im Sozialausschuss unter Leitung von Henning Schlüter (BFK) stieß die von SBR-Chef Burkhard Ehlers vorgetragene Idee auf eine positive Resonanz.

Auf die Tagesordnung gelangt war der Punkt auf den letzten Drücker per Dringlichkeitsantrag. Denn schon im November soll die erste Besichtigungstour im Kleinbus mit 26 Sitzen veranstaltet werden. Zu sehen gibt es eine Menge. Augenfälliges Beispiel ist aktuell der Wandel der rund 30 Jahren alten Fußgängerzone. In den achtziger Jahren mussten für die Modernisierung des Stadtkerns etliche Bürgerhäuser weichen. Nun sind erneut die Abrissbagger am Werk um die damals errichteten Gebäude abzureißen. Mit dem Bau des neuen Amtsgebäudes wird die südliche Seite der oberen Fußgängerzone eine gänzlich neue Architektur bekommen.

Der Wandel beschränkt sich aber nicht allein auf das Zentrum. In den vergangenen Jahren sind auch komplett neue Wohnviertel entstanden, hat sich im Gewerbegebiet einiges getan. Vor dem ersten Spatenstich stehen außerdem die Umwandlung der Liliencron-Kaserne in einen Krankenhauskomplex sowie weitere Neubauvorhaben wie etwa das Kellinghusener Baugebiet „Wohlers-Koppel“.

Recherchen des SBR in anderen Städten und Gemeinden ergaben einen positive Bilanz. „Auch vor Ort gibt es viele Interessierte“, haben Ehlers und seine Mitstreiter herausgefunden. Einen Plan für die Rundfahrten haben sie schon ausgearbeitet. Danach sollen insgesamt 35 Punkte angesteuert werden. Zum Abschluss der Fahrten ist jeweils ein gemütliches Beisammensein im Bürgerhaus geplant. (Kostenbeitrag für Kaffee und Kuchen: 5 Euro).

Den gewünschten Rückenwind lieferte der Sozialausschuss einmütig. Dort stieß die SBR-Idee nach dem Motto „Teilhabe auch für ältere Menschen“ auf offene Ohren. Zumal Ehlers herausstellte: „Wir wollen das Stadtsäckel nicht belasten.“ In diesem Jahr sollen zunächst zwei Test-Termine die Nachfrage ermitteln. Als Sponsoren/Veranstalter konnten dafür die Firma Hellwig und Fölster sowie das Mehrgenerationenhaus (MGH) mit ins Boot geholt werden.

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erstellt am 20.Sep.2014 | 07:38 Uhr

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