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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 11:01 Uhr

Stadt musste rund 4000 Euro zubuttern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Jahrmarkt war ein Verlustgeschäft / Dennoch positive Bilanz

Für die ohnehin klamme Stadtkasse war der Jahrmarkt 2015 ein Zuschussgeschäft. Weil insgesamt 19 Schausteller trotz Zusagen durch Abwesenheit glänzten, gab es weniger Marktgebühren. Gleichzeitig musste kurzfristig eine Hüpfburg (1500 Euro) organisiert werden, um ein Loch am Markt zu stopfen. Unterm Strich gab es in diesem Jahr ein Defizit von bis zu 4000 Euro. Diese Zahl wurde jetzt bei einer Sitzung des Sozialausschusses genannt. „Wir sollten aufpassen, dass wir da nicht so viel Geld reinbuttern“, mahnte SPD-Ratsfrau Natascha Böhnisch vorsorglich mit Blick auf den Rummel im nächsten Jahr. Ihr CDU-Kollege Mark Dethlefs befürchtet schon, dass bald die Marktgebühren angehoben werden müssen, weil der Kreis als Kommunalaufsicht auf einen ausgeglichenen Gebührenhaushalt drängen werde.

Ansonsten wurde im Sozialausschuss eine positive Bilanz des Jahrmarkts gezogen. „Ich war jeden Tag zweimal vor Ort: Der Besuch war eindeutig besser als in den Jahren zuvor“, freute sich Bürgermeister Walter Schulz über eine zuvor umstrittene, dann aber gelungene Terminverschiebung. Die Einbeziehung der Au-Rallye und die Aktivitäten auf der neuen Bühne hätten sich bestens bewährt. Ein dickes Lob gab es auch für die Betreiber des Biergartens. Bleibt das Dilemma mit einigen Schaustellern. Hier sollen im nächsten Jahr eindeutige vertragliche Vereinbarungen getroffen werden.

Nicht rütteln wollen die Mitglieder des Sozialausschusses hingegen am Jahrmarkts-Dienstag. Vom Kinder- und Jugendparlament war die Anregung gekommen, den fünften Jahrmarktstag zu streichen. Dann wäre schon am Montag mit dem Feuerwerk Schluss. Walter Schulz: „Über die Abschaffung des Dienstags ist schon mehrfach diskutiert worden. Dann aber würde der Familientag auf den Montag rücken, was den Schaustellern nicht recht wäre.“ Der Bürgermeister unterstrich die soziale Komponente des letzten Jahrsmarktstages, an dem es für Familien mit Kindern stets Ermäßigungen gebe. Tenor im Ausschuss war am Ende, dass die eigens eingerichtete Arbeitsgruppe die Planung für 2016 weiter begleiten soll.

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erstellt am 23.Okt.2015 | 16:01 Uhr

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