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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 04:52 Uhr

Stadt erweitert Grünflächen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2015 | 05:00 Uhr

Einstimmig haben die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses beschlossen, dass die Stadt vier Tennisplätze am Juliengardeweg zurücknimmt, für die der Itzehoer Tennisverein Erbbaurechtsvereinbarungen geschlossen hatte. „Die Plätze werden vom Verein nicht mehr gebraucht“, sagte der Leiter der Umweltabteilung, Heinz-Rüdiger George. Es gehe um Anlagen, die südlich an das Planschbecken-Areal grenzen, das Ende der 90er Jahre zu einem Spiel- und Freizeitgelände umgebaut wurde. Die anderen Plätze wie auch das Clubhaus bleiben bestehen.

Was genau mit den Flächen passieren soll, sei noch unklar, sagte George. Nur so viel: Die betreffenden Flächen sollen wieder in die Grünanlage am Planschbecken integriert werden. Die Rückgabemodalitäten seien noch mit dem Verein auszuhandeln.

An eine Bebauung ist nicht gedacht. Schnell verwarfen die Ausschussmitglieder auch die Option, dass zwei Tennisplätze öffentlich genutzt werden könnten, denn schon der Verein spüre, dass die Nachfrage sinke. In der Sitzung entwickelte sich eine Debatte darüber, was am sinnvollsten mit dem Gelände passieren könnte. Eine Wiese könnte etwa für Ball- und andere Spiele genutzt werden, argumentierten mehrere Politiker – gerade im Hinblick auf den Neubau des Hauses der Jugend ganz in der Nähe.

In diesem Zusammenhang setzte sich vor allem Heinz Köhnke (CDU) für eine Wiederbelebung der Eisfläche ein, die zwischen Spielplatz und Tennisplätzen im Winter geschaffen werden kann. Allerdings sei in der Vergangenheit die Eisfläche von Jugendlichen immer wieder zerbrochen und damit unbenutzbar gemacht worden, so George.

Am Ende regte der Ausschussvorsitzende Sönke Doll (SPD) an, die Jugendlichen zu beteiligen und so zu einer sinnvollen Nutzung der Flächen zu kommen.

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