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Ortskerngestaltung : St. Michel will sich neu erfinden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Städtebauförderung, Dorferneuerung – St. Michaelisdonn will den Ortskern neu gestalten. Wie, ist allerdings noch offen.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2013 | 05:21 Uhr

„Wir müssen unseren Ortskern neu gestalten“, stellte Bürgermeister Volker Nielsen fest. Gleich im Januar möchte er über die Aktiv Region tätig werden, um entsprechende Zuschüsse einfahren zu können.

Die Problematik um den St. Michler Ortskern hatte Volker Nielsen zum Thema des traditionellen Grünkohlessens gemacht. Dr. Klaus Braak, stellvertretender Marner Bürgermeister, informierte über die Stadtentwicklung und die Städtebauförderung zur Ortskernsanierung in der Marschenstadt. Zuschüsse gab es über die Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE).

„Zusammen mit Marne haben wir die Draisine gebaut“, erinnerte Nielsen. Auch dafür gab es LSE-Zuschüsse. Die Marschenbahn feiert im nächsten Jahr ihr zehnjähriges Bestehen.

Schwierig für St. Michel: Für die Dorferneuerung ist der Ort zu groß, für die Städtebauförderung zu klein. Amtsübergreifende Fördermaßnahmen wären für Nielsen bei der Verwirklichung der Sanierung des St. Michler Ortskerns die Lösung.

Der erste Schritt für den Bürgermeister ist die Entscheidung von Aldi, von der Burger Straße auf das Gelände von Heller und Soltau zu ziehen. Die Zufahrt soll von Sky aus erfolgen. Nielsen möchte die Zufahrtsstraße verbreitern, das leerstehende Holsteiner Haus ebenso abreißen lassen wie das ehemalige Rehder-Gebäude, in dem ein Grieche sein Lokal betreibt. „Auf dem Gelände könnte eine Gemeinschaftspraxis entstehen, um neue Ärzte nach St. Michel zu holen“, sagt Nielsen. Zudem möchte er Wohnungen für ältere Menschen und Singles im Ortskern schaffen.

Bei der Umsetzung aller dieser Ideen baut der St. Michler Bürgermeister auf eine Partnerschaft mit der Stadt Marne.

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