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St. Michaelisdonn: CDU behauptet Mehrheit, aber SPD holt auf

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erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

St. Michaelisdonn | Richtig zufrieden sein kann in St. Michel nur die SPD, sie ist die einzige Gewinnerin der Kommunalwahl. Die Sozialdemokraten holten 23,2 Prozent, plus 5,2 Prozent, und vier statt bisher drei Sitze. Für Bürgermeister Volker Nielsen sind die 43,3 Prozent seiner CDU dennoch ein Gewinn. "Wir sind nach wie vor stärkste Fraktion und haben tolle Einzelergebnisse."

Die CDU holte acht Direktmandate. Wie es nun weiter geht, müssten die Gespräche ergeben, stellt Nielsen klar. Nielsen ist überzeugt, mit allen Parteien konstruktive Gespräche führen zu können und hofft, Bürgermeister zu bleiben.

Das kann sich aber auch Joachim Rohde vorstellen. "Dafür tritt man ja an und ist bereit, Verantwortung zu übernehmen", sagt der Sozialdemokrat. Zufrieden ist Rohde natürlich mit dem Wahlergebnis. "Erste Gespräche sollen Donnerstag mit dem Aktiven Bürgerbündnis (ABB) und den Freien Wählern geführt werden", kündigt der 65-Jährige an.

"Wir akzeptieren den Wählerwillen", sagt ABB-Vorsitzender Joachim Dikty, der mit seinem Bürgerbündnis 19,7 Prozent und damit drei Sitze erreichte, einen weniger als bisher. Zwar wird Dikty selbst nicht mehr in das neue Gremium einziehen, da er nicht als Direktkandidat kandidierte, will sich aber an den Koalitionsgesprächen beteiligen und betont: "Wir haben mit niemanden Berührungsängste."

Die hat auch Ralf Neelsen von den Freien Wählern nicht. Mit 9,8 Prozent hat die Wählergemeinschaft ihr Ziel auf einen weiteren Sitz in der Gemeindevertretung nicht erreicht, so ziehen nur Ralf Neelsen und Reinhard Rohde in die neue Gemeindevertretung ein.

Zufrieden ist aber Rolf von Rhein. Als einziger seiner Fraktion Freie Gemeindevertreter/Die Grünen wird der 62-Jährige in die Gemeindevertretung einziehen. "Mehr lag nicht drin", sagt der Donner. Vier Prozent schaffte er mit seiner FGG und ist bereit, mit allen anderen Fraktionen Gespräche zu führen. "Die neue Konstellation wird schwierig, ich kann mich aber zurücklehnen und abwarten", gibt von Rhein zu. Dienstag, 18. Juni, findet die konstituierende Sitzung statt.

Sehr zufrieden ist Volker Nielsen mit seinem Ergebnis bei der Kreistagswahl. Der 48-Jährige holte mit 53 Prozent sein Direktmandat.

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