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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 11:58 Uhr

„Spritztour“ endet am Fliederbusch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 17:03 Uhr

Weil es ihn „gejuckt“ habe und die „Verlockung groß gewesen“ sei, habe er den Fahrzeugschlüssel seines Bekannten dazu benutzt, um Donnerstagabend in der Rathausstraße die Limousine zu starten. Beim Rückwärtsfahren – aus Unkenntnis über das Fahrzeug konnte er es nicht stoppen – sei er dann in einen Vorgarten und gegen einen Fliederbusch gefahren.

Was so der Wahrheit entspricht und von Zeugen bestätigt wurde, leugnete der 21 Jahre alte Beschuldigte aus Wilster allerdings zunächst. Wohl deshalb, weil er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist – und das wollte er vor der Polizei verbergen. Also gab er an, gar nicht gefahren zu sein. Abgesprochen hatte er dies übrigens mit dem eigentlichen Nutzer des Pkw, ein 21 Jahre alter Itzehoer, der sich gegenüber der Polizei zunächst als Fahrer ausgab. „Ich bin von der Kupplung abgerutscht und deshalb rückwärts über den Bordstein in dem Beet gelandet“, hatte er erklärt. Diese Aussage wiederrief er später aber – nach einer von der Polizei beiden Männern eingeräumten „Bedenkzeit“. Der Unfallfahrer will nun auch für den Schaden am Strauch aufkommen – 20 Euro.

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