auf den beinen : Sportliches Volksfest

Knapp 100 Läuferinnen und Läufer gingen beim diesjährigen Kollmaraner Volkslauf an den Start.
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Knapp 100 Läuferinnen und Läufer gingen beim diesjährigen Kollmaraner Volkslauf an den Start.

Große und ganz Kleine gehen beim Volkslauf in Kollmar an den Start.

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23. Juni 2014, 17:00 Uhr

„Wenn los, dann los“, gab ein Vater seinem Sohn noch mit auf den Weg, bevor Organisator Wulf Dittmer mit der bewährten alten Startklappe den Startschuss zum Kindergartenlauf gab. Zum ersten Mal nahm der evangelische Kindergarten „De Strandlöper“ am traditionellen Kollmaraner Volkslauf teil und brachte 30 kleine Läufer an die Startlinie.

Wie die Großen hatten die Zwei- bis Sechsjährigen zusammen mit Leiterin Renate Wegner und den anderen Erziehern trainiert und wollten nun zeigen, was sie können. Nach einem kleinen Aufwärmen starteten sie einmal die große Runde um den Kollmaraner Sportplatz. Eigens für diesen Anlass hatte der Kindergarten einheitliche
T-Shirts drucken lassen. „Wenn ich groß bin, will ich aber mit Mama die große Runde laufen“, verkündete Largo Weißenborn, der seiner Läufer-Mama nacheiferte. Doch auch alle anderen Kinder waren hochmotiviert und gaben ihr Bestes. So erreichten alle kleinen Läufer stolz das Ziel, wo kleine Präsente der Sparkasse Westholstein auf sie warteten. Auch der Jüngste der Truppe, der zweijährige Finn Jove Mantwitz, lief unter den Anfeuerungsrufen von Schwester und Zuschauern über die Ziellinie. Die ersten Drei des Kinderlaufes sind Philipp Möller, Luisa Strutz und Mara Milosavyevic. Diese und alle anderen Läufer erhielten eine Urkunde.

Gleich im Anschluss ging es mit dem großen Volkslauf weiter, der alljährlich vom TSV Kollmar organisiert wird. Er führte über 3,8 Kilometer durch die Schulstraße, die Große Kirchreihe und den Neuen Weg. Knapp 100 Läufer gingen dieses Jahr an den Start, in der Mehrzahl Kinder und Jugendliche. Statt der gewohnten selbst bemalten Pappschilder gab es dieses Jahr echte Startnummern, die von NordSport in Elmshorn gesponsert wurden. „Das erspart uns einiges an Arbeit und sieht auch gleich wesentlich professioneller aus“, freute sich Wulf Dittmer, der den Lauf gemeinsam mit Ruth Schwormstede und Doris Thamling auf die Beine gestellt hatte. Doch auch viele andere Vereinsmitglieder halfen mit. Die Frauen aus der Handballsparte waren verantwortlich für Zeitmessung und Urkunden, die Fußballherren kümmerten sich am Grill um das leibliche Wohl von Läufern und Zuschauern. Den Gesamtsieg konnte in diesem Jahr Tom Lienau für sich verbuchen, der die Runde in einer Top-Zeit von 13:17 Minuten zurücklegte. Den zweiten und dritten Platz belegten Uwe Fleischer (13:42 Min ) und Finn Sellhorn (13:48 Min).

Die Platzierungen des Volkslaufes:

Bis Achtjährige, männlich: Horacio Weißenborn, 18:40 Minuten; Neun- bis Zwölfjährige, männlich: Mattis Lüchau, 17:06 Minuten; 13- bis15-Jährige, männlich: Finn Sellhorn, 13:48 Minuten; 16- bis 18-Jährige, männlich: Tom Lienau, 13:17 Minuten; ab 18-Jährige, männlich: Uwe Fleischer, 13:42 Minuten.

Bis Achtjährige, weiblich: Emely Baumann, 20:16 Minuten; Neun- bis Zwölfjährige, weiblich: Kira Heesch, 19:17 Minuten; 13- bis 15-Jährige, weiblich: Jasmin Möller, 18:39 Minuten; 16-18-Jährige, weiblich: Michelle Magens, 17:35 Minuten; ab 18-Jährige, weiblich: Cindy Weißenborn, 18:58 Minuten.

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