Glückstadt : Sporthalle: Es kann losgehen

Übergabe: Kreispräsident Peter Labendowicz (r.) erhält die Baugenehmigung von Landrat Torsten Wendt.
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Übergabe: Kreispräsident Peter Labendowicz (r.) erhält die Baugenehmigung von Landrat Torsten Wendt.

Landrat Torsten Wendt übergibt Baugenehmigung für das 6,8-Millionen-Projekt am Detlefsengymnasium.

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28. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Neubau oder Sanierung der alten Sporthalle am Glückstädter Detlefsengymnasium: Lange haben die Kreisgremien über diese Frage gestritten. Letztlich rangen sich die Politiker zu einem Neubau durch. Jetzt hat das Projekt eine weitere Hürde genommen: Während der jüngsten Sitzung des Kreistages hat Landrat Torsten Wendt die Baugenehmigung an Kreispräsident Peter Labendowicz übergeben. Damit kann der Bau im kommenden Jahr beginnen. Da der Kreis Steinburg Träger des Gymnasiums ist, musste der Kreistag über den Neubau beraten.

Mit großer Mehrheit aus den Fraktionen von CDU, SPD und Piraten hatte der Kreistag vor einem Jahr die Baupläne für die neue Sporthalle des Detlefsengymnasiums genehmigt. 6,8 Millionen Euro will der Kreis dort investieren. Baubeginn sollte in diesem Sommer sein. Die um drei Millionen billigere Variante einer Sanierung der bisherigen Zweifeldhalle fand damals keine Mehrheit, nur FDP und Grüne stimmten im Kreistag dafür.

Doch dann kam die Hiobsbotschaft aus Kiel – der Innenminister hatte die Kredite, die der Kreis für verschiedene Bauvorhaben aufnehmen muss, zusammengestrichen. Die Sporthalle stand wieder auf dem Prüfstand. Erst mit der Genehmigung für den im Juni auf den Weg gebrachten Nachtragshaushalt kam dann die Nachricht vom Innenministerium, die den Neubau doch noch ermöglicht.

Geplant ist eine Dreifeldhalle, die zweimal trennbar ist, in einer Größe von 24 mal 45 Metern. Das Gebäude soll auf dem bisherigen Parkplatz errichtet werden. Notwendig sind auch Schallschutzwände im Anschluss an die neue Halle. Diese sollen helfen, Spitzenwerte der Lärmbelästigung abzudämpfen. Die alte Halle soll dann 70 neuen Parkplätzen weichen. Ein Vorteil dieser Lösung: Die alte Halle kann bis zur Inbetriebnahme des neues Bauwerks weiter genutzt werden, der Sportbetrieb muss nicht ausfallen. Und eine Interimslösung muss nicht erarbeitet werden. Ein weiterer Vorteil: Für die Busse wird am Dänenkamp eine eigene Bushaltestelle eingerichtet.

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