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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 08:22 Uhr

Spielend eine Sinfonie lernen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„So etwas hat es noch nicht gegeben.“ Das sagt Sandra Buschmann ganz selbstbewusst über ein Orchesterprojekt am Sophie-Scholl-Gymnasium (SSG), das sie im kommenden Jahr startet. Es trägt den Titel „Aus der Neuen Welt“.

„Es ist für viele Mitglieder unseres Orchesters eine besondere Herausforderung einmal eine ganze Sinfonie zu spielen“, sagt die Musiklehrerin, die dafür noch Unterstützer sucht. „Die Sinfonie Nummer 9 von Anton Dvorak ist so bearbeitet, dass sie auch für relative Amateure spielbar ist.“ Zur Zeit hat das Orchester 40 Mitglieder, Buschmann braucht aber rund 60, um die Sinfonie auf die Bühne bringen zu können. „Wir benötigen vor allem Streicher und Bläser: ein paar Klarinetten und Trompeten. Toll wären auch Hörner, Posaunen, und ein Fagott.“ Die Musiker sollten schon einige Jahre lang ihr Instrument gespielt haben. „Sie müssen aber nicht unbedingt jung sein, denn in unserem Schulorchester spielen ja auch jetzt schon Kollegen und Lehrer mit.“ Die Musiker könnten nur für das Projekt einsteigen, wenn sie nicht dauerhaft im Orchester spielen wollten.

Das Projekt soll im Januar beginnen, geprobt wird jeweils montags von 18 bis 20 Uhr im PZ des SSG. Dazu wird es im Februar einen Projekttag geben, bei dem ein externer Coach die Musiker berät. Richtig ernst wird es dann bei der Reise nach Föhr zwischen dem 13. und 17. April wo die letzten Proben stattfinden. Auf der Insel gibt es dann auch am 16. April die Premiere des Konzerts. „Und wir werden noch ein Folgekonzert am 6. Mai in St. Laurentii spielen“, sagt Sandra Buschmann.

„Es wird harte Arbeit sein, aber wir haben das Niveau das Stück zu spielen“, so die Musiklehrerin. Dass es am Ende nicht klappen könnte, daran verschwendet sie keinen Gedanken. „Bislang habe ich noch immer alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe.“

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Wer bei dem Orchesterprojekt mitmachen will, kann sich per E-Mail bei Sandra Buschmann melden: sandra.buschmann@gmx.net.

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erstellt am 28.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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