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Spendenlauf für Opfer aus der Schützenstraße

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sponsorenläufe sind am Sophie-Scholl-Gymnasium keine Seltenheit. „Sonst haben wir es für Schulzwecke verwendet, jetzt spenden wir es“, sagte Jan-Hendrik Bolten. Der 18-Jährige veranstaltete gestern gemeinsam mit 26 weiteren Mitgliedern des Sportprofils der 12. Klasse einen Spendenlauf. Der Erlös geht an die Opfer der Explosion in der Schützenstraße.

Die Idee sei direkt nach dem Unglück entstanden, sagte Bolten. „Wir wollten es vor den Ferien machen“, aber das habe sich nicht mehr umsetzen lassen. Jeder habe seine Aufgabe gehabt bis hin zum Einwerben der gesponserten Getränke und Becher.

So waren die Schüler gut versorgt. In vier Läufen gingen rund 1000 Gymnasiasten für jeweils eine Stunde auf die einen Kilometer lange Strecke durch den Lehmwohld, ausgenommen nur die Abiturienten und die Organisatoren. Zuvor hatten sie sich im privaten Umfeld Sponsoren gesucht, die pro Runde spendeten. Am Ausgangspunkt bekamen die Schüler nach jeder Runde ein Gummiband über den Arm gestreift für die spätere Abrechnung, dann ging es, begleitet von dröhnender Musik, wieder in den Wald.

Den ersten Schülerpulk schickte gestern Morgen Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen auf die Strecke. Die Spende wird nach dem bereits festgelegten Schlüssel an die Opfer verteilt, und der Verwaltungschef sparte nicht mit Lob: „Eine ganz schöne Aktion.“

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erstellt am 15.Mai.2014 | 05:00 Uhr

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