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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 03:20 Uhr

Spende für Hilfsprojekt in Kenia übergeben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 16.Okt.2015 | 16:54 Uhr

Bei ihrer Amtseinführung für die Kirchengemeinden Herzhorn und Süderau hatte Pastorin Gabriele Petersen sich für die Verwendung der Kollekte die Unterstützung eines Hilfsprojektes in Kenia gewünscht. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die in meiner Kirchengemeinde in Wahlstedt aufgebauten Kontakte zu dem Förderkreis Wandumbi in Ostafrika weiter zu pflegen und auch in Herzhorn und Süderau bekannt zu machen“, hatte sie für das Projekt geworben.

Bei der Kollekte kamen 600 Euro an Spendengeldern zusammen, die jetzt bei einem Besuch einer Abordnung des Förderkreises übergeben werden konnten. Reverend (Pastor) Robert Gibson Gischuki hatte 1991 die „Komothai-Förderschule“ für geistig behinderte Kinder gegründet. Als Motiv für seine Arbeit beschrieb er: „Geistig behinderte Kinder wurden zu der Zeit noch häufig in Kuhställen versteckt, da sie als Schande und Strafe für die Familie galten. Inzwischen werden bei uns 105 Schülerinnen und Schüler in der staatlich anerkannten Schule betreut. Zurzeit sind wir dabei, eine Einrichtung zur Berufsvorbereitung aufzubauen, in der Grundkenntnisse über fünf Berufsfelder wie Tischler, Schweißer und Koch erworben werden können, sodass ein teilweise selbstständiges Leben für die Jugendlichen erreicht werden kann. Dafür brauchen wir die finanzielle Unterstützung.“

Robert Gibson Gischuki besucht für zwei Wochen die deutschen Partnergemeinden in Wahlstedt und Kiel. Zusammen mit seiner Frau Mariam und Mary Makumi, der Schulleiterin der „Komothai-Special-School for Mentally Handicapped Children“, machten sie einen Abstecher nach Herzhorn, um die Spende in Empfang zu nehmen und sich den Kindern der Grundschule und auch der Kindertagesstätte vorzustellen. Pastor Gischuki berichtete über seine Arbeit und die Kinder konnten viele Fragen über das Leben in Kenia und die Förderschule stellen. Auch bei dem anschließenden Besuch in der Kita wurden die Gäste von den Kindern herzlich mit Liedern empfangen. Sie waren beeindruckt, als die drei kenianischen Vertreter selbst ein afrikanisches Lied in ihrer fröhlichen Art vortrugen.

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