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Brunsbüttel : Spektakulärer Hubschraubereinsatz: Die Westküstenleitung wächst

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Zwei Hubschrauber bauen eine Stromtrasse aus. Durch die Westküstenleitung soll in Zukunft grüner Strom aus SH fließen.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2016 | 14:39 Uhr

 

Das sieht man nicht alle Tage: In Brunsbüttel ist die Westküstenleitung am Mittwochmorgen ein Stück weiter gewachsen. Mit Hilfe zweier Hubschreiber wurden zwei je 1,8 Kilometer lange Drahtseile auf mehrere Masten gehängt. Die Helikopter hievten eine Kunststoffleine auf die 55 bis 65 Meter hohen Gittermasten. Anschließend wurde daran eine Winde angekoppelt, die die zukünftige Freileitung, die Drahtseile, in die Höhe zog – auch über die B5 hinweg.

Die Westküstenleitung ist eine der drei großen geplanten Stromleitungen, die die im Norden produzierte Energie dorthin bringen soll, wo sie gebraucht wird. In Schleswig-Holstein wird bereits mehr Strom aus Erneuerbaren Energien als aus Atomenergie produziert. Doch weil das Stromnetz an seine Grenzen stößt, müssen Netzbetreiber ihre Kraftwerke immer wieder vom Netz nehmen.
Arbeit in luftiger Höhe: Tennet-Mitarbeiter bauen die Westküstenleitung aus.
Arbeit in luftiger Höhe: Tennet-Mitarbeiter bauen die Westküstenleitung aus. Foto: Jörg Wernien, Tennet
 

Durch die Leitung wird später Strom der Westküstenleitung zwischen Brunsbüttel und Niebüll fließen. Im ersten Abschnitt wird die 380-kV-Leitung vom Umspannwerk beim Kernkraftwerk zum Umspannwerk Süderdonn in St. Michaelisdonn (Kreis Dithmarschen) errichtet. Den Trassenverlauf im Detail gibt es hier zu sehen. Insgesamt hat Tennet für die Stromtrasse 48 Monate Zeit. Baubeginn war im vorigen Jahr.

 

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