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SPD-Bürgerpreis für engagiertes Quintett des Kriminalpräventiven Rats

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erstellt am 06.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Marne | Der Betreuerkreis des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Marne und Umgebung (KPR) wurde mit dem Bürgerpreis der SPD ausgezeichnet.

"Die lokalen Ehrenamt lichen zu ehren und sie und ihre Aufgabe für einen Tag in den Vordergrund zu stellen, das ist der Ansporn der SPD zur Verleihung des Ehrenpreises und damit zur Würdigung des Engagements", erklärte Bürgermeister Hans-Joachim Möller in seiner Begrüßung während der Feierstunde im Kultur- und Bürgerhaus.

Sarina Bothman, Dieter Andres, Holger Bohlen, Gustav Hinz und Karl-Hermann Hues engagieren sich seit Jahren für die Bastel- und Holzwerkaktionen des KPR. Seit rund zehn Jahren werden jährlich jeweils vier Wochen vor Ostern und vor Weihnachten Aktionsnachmittage im Werkraum der Grund- und Regionalschule angeboten. "Die Kinder sind unglaublich begeistert und es wurden von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer", zeigte sich Dieter Andres (78) begeistert. So entstanden Wartezeiten an den Werkbänken und die Initiatoren hatten schnell eine neue Idee. "Mein Mann Harry hatte die Idee, dass man auch Malen und Basteln mit Papier anbieten könne", erinnert Sarina Bothmann (61). Die zweifache Mutter ist auch nach dem Tod ihres Mannes im Januar diesen Jahres dabei geblieben. "Mein Mann wäre sehr stolz über diese Ehrung gewesen", bedankte sich Bothmann.

Mit Tischlermeister Holger Bohlen (70) und Zimmerer Gustav Hinz (71) haben die Jugendlichen Fachmänner als Ansprechpartner. Karl-Hermann Hues (62) komplettiert die Gruppe.

Umrahmt wurde der Festakt von jungen Musikern des Musikcollege aus Kaliningrad. Das umfangreiche Musikprogramm und die ausführliche Darstellung Möllers zum Thema Ehrenamt vom Mittelalter bis in die heutige Zeit setzte die eigentlichen Würdenträger des Tages etwas in den Hintergrund. Beim anschließenden Imbiss bot sich jedoch genügend Gelegenheit, mit den Geehrten über ihr Engagement beim KPR zu sprechen. "Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Personen auf unsere Arbeit aufmerksam werden und uns unterstützen", so Dieter Andres.

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