Spatenstich für neue Feuerwache

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begannen gestern Nachmittag die Arbeiten an der Feuerwache Hohenlockstedt.
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Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begannen gestern Nachmittag die Arbeiten an der Feuerwache Hohenlockstedt.

In spätestens einem Jahr will die Ortswehr Lockstedter Lager einziehen / Die Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro

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22. Juni 2014, 16:00 Uhr

15 Jahre haben Lohenlockstedter Politiker und Feuerwehrvertreter über eine neue Feuerwache diskutiert – gestern begannen die Arbeiten an dem Bau mit einem symbolischen Spatenstich. In spätestens einem Jahr will die Ortswehr Lockstedter Lager einziehen. Die Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro.

Die Wehr wartet seit Jahren auf den Neubau. „Die alte Feuerwache genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr“, begründete Bürgermeister Jürgen Kirsten (SPD) im Beisein zahlreicher Gäste die Investition in den Feuerschutz. Die Wehr habe nur noch unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit ausüben können. Trotzdem hätte sie immer für die Sicherheit im Ort gesorgt. Dafür zollte Kirsten den ehrenamtlichen Helfern seinen höchsten Respekt. Dank ging auch an die Gemeindevertreter, die sich zu der „hohen Investition durchgerungen“ hätten. „Mit der neuen Wache werden sich jetzt die Einsatzbedingungen für die 50 Aktiven und die 25 Jugendfeuerwehrleute entscheidend verbessern“, ist sich Kirsten sicher.

Kreispräsident Peter Labendowicz betonte, dass mit dem neuen Bau auch die Motivation der Feuerwehrleute noch einmal steige. Er wünschte sich, dass das Gebäude oft zu Übungen, aber weniger für Ernstfälle benötigt werde. Und im Hinblick auf den geplanten Kreishaus-Neu hoffte, dass nicht „über die Fassade herumgemäkelt wird“.

„Wer ehrenamtlich arbeitet, braucht auch vernünftige Arbeitsbedingungen, betonte Landrat Torsten Wendt, der mit seiner Familie in Hohenlockstedt wohnt. Diese können für die Kameraden auch ein Stück Ansporn sein.

Der Neubau geht auf einen Entwurf der Architekten Butzlaff und Tewes zurück. Er beinhaltet fünf Stellplätze für Löschfahrzeuge – einer wird als Waschplatz eingerichtet – sowie Lager, Werkstatt, Atemschutzlager und Alarmgardroben. Hinzu kommt ein Verwaltungstrakt mit Einsatzzentrale, Büro- und Besprechungsräumen, Sanitäranlagen sowie Schulungsraum, Küche, Kleiderkammer und Vorratsraum. Die gesamte Nutzfläche liegt bei 832 Quadratmeter. Die neue Feuerwache erhält zwei Zufahrten, beide erfolgen von der Leipziger Straße aus. Die Fahrzeughalle ist als Stahlskelettbau mit einer Fassadenverkleidung geplant, der Verwaltungstrakt als Vollmauerwerk.

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