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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 17:28 Uhr

Spaß und Erholung an der Tonkuhle

vom

Zweiwöchiges Ferienangebot der Arbeiterwohlfahrt mit 40 Kindern zwischen vier und neun Jahren

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Itzehoe | Sonne satt, heiße Temperaturen, und das in den Ferien! Über schlechtes Wetter konnten sich die Kinder und Betreuer der Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt wirklich nicht beklagen. Ob Wasser aus dem Schlauch oder Eis in der Waffel - jede Abkühlung kam gelegen.

Täglich zwischen 8 und 16 Uhr tummelten sich 40 Kinder zwischen vier und neun Jahren auf dem laut Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen "schönsten Grundstück Itzehoes" an der kleinen Tonkuhle. Dort genossen sie das Sommerwetter in vollen Zügen. Ob beim Basteln und Malen, Fußballspielen, Schaukeln oder Plantschen - alle hatten eine Menge Spaß. "Am liebsten spiele ich in den selbstgebauten Häusern oder Fußball", sagte der achtjährige Luca, der dort seinen Sommerurlaub verbrachte. Im Herbst geht es für ihn nach Sylt. Währenddessen beschäftigte Jasmin (5) sich lieber mit Malen, Tupfen und Tanzen. Nicht nur auf dem umzäunten Gelände am See hat sich die Gruppe aufgehalten, sondern auch Ausflüge zur Feuerwehr, in die Kochsche Kuhlen und in den Wald standen auf dem Programm.

"Lecker!" Jasmin ließ sich ihr Eis schmecken. Schon im letzten Jahr war sie bei der Stadtranderholung der AWO dabei. "Es gefällt mir hier sehr gut, und das Eis schmeckt prima." So gut, dass sie sich noch einen Nachschlag bei Norbert Ramm abholte. Gemeinsam mit Ralph Jannsen, Filialleiter der Sparkasse Westholstein am Sandberg, und Reinhard Bischof, Vorsitzender des Kinderschutzbundes, hatte der Konditormeister den rund 40 Kindern eine Abkühlung in süß-eisiger Form beschert.

"Sehr entspannt" verliefen die zwei Wochen an der kleinen Tonkuhle aus Sicht von Leiterin Romina Klockmann. "Wir hatten eine erholsame Zeit." Ohne Zwang sollen die Kinder hier ihre Ferien genießen können, mitten in der Natur und mit vielfältigem Spiel- und Beschäftigungsangebot. Außerdem sei die Aktion auch für die Eltern eine Entlastung und Hilfestellung, insbesondere für Berufstätige.

Pro Woche zehn Kinder mehr als im vorigen Jahr hatte Romina Klockmann in diesem Jahr aufgenommen. Die gelernte Erzieherin verbrachte als Kind selbst dort ihre Ferien und leitete die Aktion nun zum zweiten Mal. Wie auch ihre Kolleginnen engagiert sie sich freiwillig und unentgeltlich. "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so viel Ehrenamt in Itzehoe haben", so Bürgermeister Koeppen. Gemeinsam mit Bürgervorsteher Heinz Koehnke besuchte er gestern am letzten Tag die Kinder an der Tonkuhle - natürlich nicht ohne Leckerei im Gepäck. Das passte gut, denn Emma feierte ihren siebten Geburtstag. Auch Köhnke sprach den Mitarbeitern seinen Dank aus: "Toll, dass die AWO das hier möglich macht. Ich habe gehört, hier ist eine super Stimmung, das Wetter ist bombastisch - was will man mehr?"

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