zur Navigation springen

Wirtschaft : Sparkassen-Neubau für drei Millionen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In einem Jahr soll die Filiale der Sparkasse Westholstein zwischen Röntgenstraße und Max-Planck-Straße eröffnet werden

Raus aus den seit langem zu engen Räumen in einen auf die Zukunft ausgerichteten Neubau. Seit Dienstag wird auf dem Grundstück Röntgenstraße 8 zwischen Möbelhaus Wolter und Dänischem Bettenlager an der Pfahlgründung für den Neubau der Sparkasse Westholstein gearbeitet. Gestern stellten die Bauherren das Projekt vor. In etwa einem Jahr soll das Gebäude mit 830 Quadratmeter Nutzfläche bezogen werden. Der Eingang ist allerdings zur Max-Planck-Straße hin ausgerichtet, dorthin, wo die Parkplätze und großen Geschäfte des Neuen Zentrums liegen. Drei Millionen Euro lässt sich das Geldinstitut die Verwirklichung eines lange gehegten Wunsches kosten.

Das Problem, so Vorstandsmitglied Thede Ibs, sei die Suche nach einem geeigneten Grundstück in Innenstadtlage gewesen. Solche Flächen sind längst selten in Brunsbüttel. Als dann Drogerie-Discounter DM Abstand von seinen Ansiedlungsplänen in der Schleusenstadt nahm, interessierte sich die Sparkasse für das Grundstück. Seitdem wurde die Umsetzung der vom Büro Wittrock Architekten entworfenen Pläne für den Neubau vorangetrieben.

Das zweigeschossige Gebäude wird Platz für bis zu 14 Mitarbeiter haben, derzeit gibt es zehn Arbeitsplätze in den gemieteten Räumen an der Röntgenstraße. Vor allem, so Ibs, werde der Neubau deutlich mehr Platz bieten, damit Beratungsgespräche wirklich diskret ablaufen können. Der Kundenbereich wird ausschließlich im Erdgeschoss sein, darüber liegen unter anderem Sozialräume.

Iris Bischoff, Filialleiterin in Brunsbüttel, freut sich bereits für ihr Team auf den Umzug im nächsten Jahr – und auch Regionaldirektor Thomas Riemann. Er will seinen Sitz von Marne nach Brunsbüttel verlegen. Eine personelle Aufwertung des Standorts. „Wir wollen mit dem Neubau zeigen, dass wir nach vorne gucken in der größten Stadt der Region“, erklärt Riemann. Die Bereitschaft zur Millioneninvestition sei auch ein Bekenntnis zu Brunsbüttel, betont Thede Ibs. „Damit setzen wir ein klares Zeichen.“

In etwa zwei Wochen sollen die Gründungsarbeiten beendet sein. Derzeit werden 26 je 23 Meter lange Betonpfähle gegossen. Die Löcher dafür werden gebohrt. Rammen verbiete sich, sagt Ibs und verweist auf das benachbarte Möbelhaus, das auf keiner Pfahlgründung stehe. Da dürfe es durch die Bauarbeiten nicht zu Schäden kommen. 34 weitere Pfähle sind laut Rainer Christoph, der für die Sparkasse das Projekt betreut, bereits im Boden vorhanden. Die müssen nicht erst hergestellt werden, somit rückt der Zeitpunkt für den Beginn des Hochbaus ein gutes Stück nach vorne. Im Winter soll das Gebäude so weit fertig sein, dass der Innenausbau beginnen kann.

zur Startseite

von
erstellt am 10.Jun.2016 | 05:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen