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Wechsel : Sparkasse präsentiert imposante Bilanzzahlen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem Ausscheiden von Rudolf Kochan wird Achim Thöle ab Sommer 2015 die Sparkasse Westholstein führen.

Entscheidungen, die erst in knapp einem Jahr greifen werden, hat die Versammlung des Zweckverbands Sparkasse Westholstein jetzt in Neuendorf-Sachsenbande getroffen. Damit wird ein Führungswechsel im Vorstand der Sparkasse vorbereitet, wenn der jetzige Vorstandschef Rudolf Kochan zur Jahresmitte in den Ruhestand geht. An der Spitze wird er dann von seinem Vorstandskollegen Achim Thöle abgelöst, der von der Versammlung einstimmig bestellt wurde.

Neben Vorstandsmitglied Tede Ibs wurde ebenfalls zum 1. Juli 2015 Sparkassendirektor Michael Burmeister als drittes Mitglied im Vorstand bestellt. Er ist seit drei Jahren als Abteilungsdirektor für Recht und Spezialkredite sowie als Vorstandsvertreter in der Sparkasse Westholstein tätig. Mit der Bestellung von Michael Burmeister, so unterstrich Karl-August Geest als Vorsitzender des Verwaltungsrats und Versammlungsleiter, halte die Sparkasse an ihrem Sechs-Augen-Prinzip fest. Die dreiköpfige Besetzung des Vorstands sei durch die komplexe und immer umfangreicher werdende Arbeit in der Sparkassenführung notwendig und gerechtfertigt.

Neben diesen weitgreifenden Personalien stand der Jahresabschluss 2013 der Sparkasse Westholstein, den Direktor Achim Thöle erläuterte, im Mittelpunkt der Versammlung. Um es vorweg zu sagen: Er wurde mit imposanten Zahlen rundum genehmigt. Die Bilanzsumme kletterte von 3,1 auf 3,2 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen verbesserten sich um 38 Millionen auf 2,26 Milliarden Euro, das gesamte Geschäftsvolumen stieg von 3,2 auf 3,3 Milliarden Euro. Das Kreditvolumen nahm bei 2,74 Milliarden Euro nur um 1,4 Prozent zu. Der Jahresüberschuss von 2,6 Millionen Euro liegt um fast 400 000 Euro über dem Ergebnis des Vorjahres. Damit konnte das Eigenkapital auf über 178 Millionen Euro gestärkt werden.

Mit 652 Mitarbeitern, darunter 42 Auszubildende, gehört die Sparkasse Westholstein zu den bedeutenden Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in der Region. Als Ausdruck der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung hat die Sparkasse im vergangenen Jahr die Jugend, die Kultur, den Sport und soziale Einrichtungen mit Förderleistungen von rund 647 000 Euro unterstützt.

Herausragendes Investitionsvorhaben im Jahr 2013 war der Filialneubau auf Alsen mit mehr als zwei Millionen Euro. Insgesamt investierte die Sparkasse rund drei Millionen Euro in ihre Liegenschaften. Im laufenden Jahr, so kündigte der Vorstand an, solle weiter investiert werden – neben kleineren Baumaßnahmen, Renovierungen und Modernisierungen an diversen Standorten gut 1,5 Millionen Euro in die Erweiterung und Erneuerung brandschutztechnischer Einrichtungen in der Hauptstelle am Dithmarscher Platz in Itzehoe.

„Sparkasse Westholstein – Gut für die Region“ nennt der Vorstand ein Leitmotiv der Geschäftstätigkeit. Dabei stehe die Sparkasse Westholstein für traditionelle Werte wie Vertrauen, Zuverlässigkeit, Nähe und Sicherheit. Die angemessene und ausreichende Versorgung aller Bevölkerungskreise und insbesondere der mittelständischen Wirtschaft mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen auch in der Fläche sicherzustellen, könne die Sparkasse auch künftig uneingeschränkt erfüllen.

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