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Norddeutsche Rundschau

22. November 2017 | 00:24 Uhr

Spannende Einsätze der Feuerwehr-Taucher

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 07.Jun.2015 | 12:27 Uhr

In der Nähe unserer Schule befindet sich die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Itzehoe. Da war es klar, dass wir, die Klasse 4c der Fehrs-Schule, uns dort einmal genauer umschauen wollten. Dass es hier schon seit 30 Jahren Feuerwehr-Taucher gibt, machte uns besonders neugierig.

Die Feuerwehr-Taucher haben wirklich viele Aufgaben: Sie retten Menschen aus dem Wasser und helfen, wenn beispielsweise jemand ins Eis eingebrochen ist. Sie betreiben auch Naturschutz, indem sie zum Beispiel Müll aus den Seen und Teichen holen. Außerdem bergen die Taucher Gegenstände vom Grund der Gewässer.

Feuerwehr-Taucher Jörg Rauhut zeigte uns Fotos von einem Unfall, bei dem vor einigen Jahren einmal ein Auto in den Nord-Ostsee-Kanal stürzte. Da kamen die Feuerwehr-Taucher schnell zu Hilfe und konnten es bergen.

Um das zu können, braucht ein Feuerwehr-Taucher viel Übung und Erfahrung. In den Wintermonaten wird im Itzehoer Schwimmbad geübt. Jörg Rauhut zeigte uns einige spannende Videos von den Übungen. Die Taucher mussten unter Wasser viele kniffelige Aufgaben lösen. Sie schwammen durch enge Röhren, mussten Knoten lösen und eine weite Strecke tauchen und das sogar mit geschlossenen Augen.

Wir waren sehr beeindruckt, wie lange ein Taucher unter Wasser die Luft anhalten muss, um zum Beispiel sein Atemgerät zu wechseln.

Wie schwer so eine Taucherausrüstung ist, das durften wir auch alle am eigenen Leib erfahren. 50 bis 60 Kilogramm wiegen die zwei großen Pressluftflaschen, die ein Taucher braucht, um unter Wasser atmen zu können. „Aber keine Sorge“, erklärte Jörg Rauhut, „im Wasser merkt man von diesem Gewicht nichts mehr.“

Besonders gut hat uns allen das „Taucher-Telefon“ gefallen, mit dem sich der Taucher und sein Kollege am Ufer über ein langes Kabel verständigen können. So erfuhren wir auch, dass ein Feuerwehr-Taucher niemals allein oder ungesichert auf einen Tauchgang geht. Immer steht ihm ein Kollege am Ufer zur Seite, der ihn sichert und in ständigem Kontakt mit ihm ist. Auch deshalb ist bei der Arbeit der Feuerwehr-Taucher, die übrigens ein Ehrenamt ist, die Kameradschaft und das gegenseitige Vertrauen besonders wichtig.

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