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Itzehoer Störlauf : Sonnige Stimmung nicht nur im Park

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Läufer und Zuschauer feiern beim Störlauf in Itzehoe, Münsterdorf und Oelixdorf ein wahres Volksfest.

von
erstellt am 19.Mai.2014 | 05:07 Uhr

Wetterchaos mit Wind und Starkregen war letztes Jahr: Diesmal meinte es Petrus gut mit den Organisatoren, Aktiven und Zuschauern beim Itzehoer Störlauf. Entsprechend der milden Temperaturen und der wärmenden Sonnenstrahlen wurde die 15. Auflage dieser Laufveranstaltung zu einem wahren Volksfest mit Tausenden Besuchern auf dem Veranstaltungsgelände im Cirencester-Park und an den Laufstrecken. Der Stimmungspegel der Beteiligten lag zwischen freudig und euphorisch. Daran änderte sich dann bis zum Ende der Veranstaltung auch nichts mehr.

Überaus zufrieden war auch Susanne Hansen, die zum ersten Mal die Gesamtleitung der Organisation innehatte. „Es hat alles gut geklappt und wir bekamen nur positive Rückmeldungen. Die Hauptsache ist, dass es den Läufern und den Zuschauern gefällt. Wir hatten auch viel Hilfe – ob das nun die Steinburg-Schule war oder `Himmel und Erde´. Auch die sehr kurzfristige Bereitschaft von Schülern des RBZ, für das THW einzuspringen, hat uns sehr beeindruckt. Wir bedanken uns bei allen, die uns vorher, währendessen und nachher unterstützt haben. “

Dass die Begeisterung für das Laufen soviel mehr ist als das Geschehen in den Top Five eines jeweiligen Wettbewerbes, zeigte sich einmal mehr überdeutlich. Gänsehaut pur, wenn die Läufer mit dem Queens-Klasssiker „We are the champions“ auf die Strecke gehen und das hundertfache Getrappel der Laufschuhe auf dem Asphalt die Musik verdrängt und allmählich zum dominierenden Geräusch wird. So gingen rund 4500 Läufer und Walker jeden Alters auf die unterschiedlichen Distanzen von 400 m beim Kinder- und Handicap-Lauf bis zum Halbmarathon (21,1 km). Auch an den Strecken ließ das Hochgefühl kaum nach, die Begeisterung in Oelixdorf und vor allem in Münsterdorf sorgte für einen Schauer nach dem anderen. Auf dem Rückweg kündigten die Trommeln der Samba-Trommeln das nahende Ziel an, ehe die Aktiven unter großem Jubel einliefen. Manch einer ließ sich von seinem privaten Fanklub mit LaOla-Wellen feiern. Ziel-Moderator Peter Poppe brachte es auf den Punkt: „Wer heute früher geht, hat selber schuld.“ Mit anderen Worten drückte es der Fünf- und Zehn-Kilometer-Sieger Pascal Dethlefs aus, als er nach seinem Zieleinlauf noch einmal zurückkam und in Poppes Mikro rief: „Ihr seid einfach geil.“

Auch nach dem Lauf gab es im Park viele Möglichkeiten für Kurzweil. Verpflegungsstände, Massage-Plätze und auch die Angebote für Kinder, die angehende Erzieher der Elly-Hauss-Knapp-Schule Neumünster mit Lehrerin Bettina Schuldt machten, wurden gut angenommen. So herrschte bis zum Schluss reges Treiben in der Zelt- und Wagenstadt. Ob Spitzen-, Nachwuchs- oder Freizeitläufer: Niemand konnte sich dieser Stimmung entziehen – auch Sandra Hennings nicht. Die Heilpädagogin lief mit 14 Schülern der Steinburg-Schule. Diese wurden wiederum von sechs AVS-Schülern im Rahmen des Projekts „Gemeinsam ins Ziel“ begleitet. „Wie immer war das Ganze wieder super organisiert. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht“, sagte die 38-jährige.

Wem es sonst noch gefallen hat, kann sich den nächsten Störlauf-Termin schon mal vormerken: Am 9. Mai 2015 wird es die 16. Auflage geben. Aber viele Starter wird man wohl auch vorher schon mal auf anderen Volksläufen des Steinburg-Cups sehen. Der nächste ist der Glückstädter Citylauf am 31. Mai.

 

Ergebnisse auf www.stoerlauf.de

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