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Autobahn 23 : Sommerhitze zerstört neuen Fahrbahnbelag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Horst Die hohen Temperaturen haben dem Beton auf der A23 zwischen den Anschlussstellen Horst/Elmshorn und Hohenfelde zugesetzt. Die neue Fahrbahn muss stellenweise wieder aufgerissen werden. Die Bauzeit soll sich aber nicht verlängern.

Die Fahrbahndecke auf der Autobahn 23 zwischen den Anschlussstellen Horst/Elmshorn und Hohenfelde in Fahrtrichtung Heide ist erst wenige Wochen alt – und wird auf meterlangen Abschnitten bereits wieder erneuert. Plötzlich klafften metergroße rechteckige Löcher in der Fahrbahn. Verwunderte Autofahrer rufen seit Tagen bei der Itzehoer Niederlassung des Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr an, um nachzuhaken, was es mit den Vertiefungen auf sich hat. Schuld sind die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen, erklärt Kai-Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung Itzehoe des Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr. „Das ist wie bei einer Zimmerdecke: Wenn Beton zu schnell aushärtet, können Risse entstehen.“ Von Mitte Juli bis Anfang August wurde die Trasse betoniert, nur wenige Tage später bemerkte die Bauaufsicht die Risse in der Fahrbahn. Diese Mängel werden jetzt behoben.

Dass nicht die komplette Betonfahrbahn, sondern nur einzelne Abschnitte erneuert werden müssen, liegt an der Bauweise. „Es wird in einem Zug durchbetoniert und danach Fugen eingebaut, so genannte Sollbruchstellen“, erklärt Iris Dautwiz, Leiterin des Geschäftsbereichs Straßenbau. Die 27 Zentimeter starke Betonschicht gleiche einem Schachbrett, das aus einzelnen Platten zusammengesetzt ist. Diese Betonplatten könne man einzeln wieder rausnehmen, Dübel und Anker werden wieder eingesetzt und dann aufbetoniert. Deshalb sind die Löcher im Beton auch rechteckig oder quadratisch. Der abgetragene Beton türmt sich nun auf einem Gelände neben der Trasse, er wird recycelt.

Gestern morgen sollte die Sanierung der schadhaften Stellen eigentlich starten, musste aber wegen der schlechten Witterungsverhältnisse verschoben werden. „Die Bauzeit verlängert sich dadurch aber nicht, weil noch viele Begleitarbeiten wie Entwässerung anliegen“, betont Niederlassungsleiter Kai-Uwe Schacht. Für die Autofahrer hat die Ausbesserung keine Auswirkungen. Im Oktober soll der sieben Kilometer lange Streckenabschnitt wie geplant fertig sein.

 




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erstellt am 03.Sep.2013 | 05:15 Uhr

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